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Filmprofi Marko König als „Burning man“ vor Schülern in Karlsruhe-Durlach. Ohne erhobenen Zeigefinger will der Stuntman aus dem Enzkreis zeigen, dass Gewalt der falsche Weg ist.  Knopf
Filmprofi Marko König als „Burning man“ vor Schülern in Karlsruhe-Durlach. Ohne erhobenen Zeigefinger will der Stuntman aus dem Enzkreis zeigen, dass Gewalt der falsche Weg ist. Knopf
03.01.2013

Marko König: Der "Burning Man" aus Singen

Remchingen. Marko König arbeitet als Stuntman in Filmen mit US-Stars. Der 43-Jähriger ist auch als Experte für Gewaltprävention gefragt.

Einst war er einer der ersten Punks im Enzkreis. Heute ist Marko König (43) ein erfahrener Stuntman und bereits seit gut zwanzig Jahren im Geschäft. Damals noch mit dem klassischen Irokesen-Schnitt und abgerissenem Outfit, heute eher gediegen im Anzug. „Es ist schon erstaunlich, wie mein Lebensweg bislang verlief. Ich sage immer: Der Glaube kann Berge versetzen, der Wille den gesamten Horizont. Bei mir ist das zumindest so“, meint er schmunzelnd.

Der Junge aus Remchingen-Singen lernte einst Isolierblechner, der Vater hatte gesagt: „Lern’ was Anständiges.“ Doch von seinem einstigen Job ist der gebürtige Pforzheimer heutzutage meilenweit entfernt. Er drehte mit Götz George („Schimanski“), Oscar-Preisträger Christoph Waltz oder US-Stars wie Joaquin Phoenix und Ed Harris. Er hat als Stunt-Koordinator für die ARD gearbeitet und ist im selben Job für eine australische Serie zuständig.

Zudem steht König im Guinnessbuch der Rekorde. Er hält den Rekord in einer eigentümlichen Disziplin. Keiner hat es bisher länger auf dem Dach eines Porsche – bei Höchstgeschwindigkeit, freiliegend ohne jede Sicherung oder Haltegriffe – ausgehalten.

Weitere Infors im Internet unter www.markokoenig.de oder www.projekt-gewaltpraevention.de