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Investitionen in Höhe von rund 185.000 Euro hat der Abwasserverband Oberes Pfinz- und Arnbachtal dieser Tage im Klärwerk Ellmendingen vorgenommen.  Foto: Ossmann 

Maßarbeit mit schwerem Gerät im Klärwerk Ellmendingen

Keltern. Investitionen in Höhe von rund 185.000 Euro hat der Abwasserverband Oberes Pfinz- und Arnbachtal dieser Tage im Klärwerk Ellmendingen vorgenommen. Nach fast 50-jährigem Betrieb wurden in insgesamt vierwöchiger Arbeit die sogenannten Räumer zuerst in dem 210.000 Liter fassenden Vorklärbecken und zwei Wochen später im 770.000 Liter fassenden Nachklärbecken erneuert. Die Spezialfirma Windhoff Wassertechnik aus dem rund 500 Kilometer entfernten Neuenkirchen in Nordrhein-Westfalen hatte die 17 Meter langen Einzelteile auf einem Tieflader angeliefert und montiert.

Jetzt sind nur noch zwei Maschinen, die Gebläse des Sandfangs, aus der Anfangszeit des Klärwerks (September 1970) noch in Betrieb. Diese sollen aber in nicht allzu ferner Zeit auch durch neue Technik ersetzt werden. Klärwärter Jürgen Bischoff, der mit seinen beiden Kollegen Patrick Wurster und Klaus Nittel für den ordentlichen Betrieb der Anlage, in der das Abwasser von insgesamt 14.500 Einwohnern und den Firmen im Einzugsgebiet des Verbands mit den Ortschaften Neuenbürg-Arnbach, Straubenhardt-Ottenhausen, Birkenfeld-Gräfenhausen, und Keltern mit den Ortseilen Dietlingen, Ellmendingen, Weiler und Niebelsbach gereinigt wird, betonte, dass auch während der Umbauarbeiten die Werte des geklärten Abwassers das in die Pfinz eingeleitet wird, stets eingehalten wurden.