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Max Giesinger hat es noch einmal geschafft, seine Fans zu mobilisieren. Er ist eine Runde weiter bei der Castingshow "The Voice of Germany". 
Max Giesinger hat es noch einmal geschafft, seine Fans zu mobilisieren. Er ist eine Runde weiter bei der Castingshow "The Voice of Germany".  © Fotos: Universal/Michael Zargarinejad
13.01.2012

Max Giesinger erobert die Fan-Herzen bei "The Voice"

Gute Nachrichten von der Castingshow „The Voice of Germany“. Der Waldbronner Max Giesinger, im Fußballkreis Pforzheim als Spieler ebenso bekannt wie als Musiker, hat es wieder einmal geschafft. Ganz souverän hat er sich mit einem weichgespülten Lenny-Kravitz-Song in die nächste Runde gesungen. Das hat schon etwas von Routine und wird wohl noch länger so weitergehen. Brandneu waren dagegen die Kommentare der Juroren.

Endlich einmal gab es ernst zu nehmende Kommentare und kritische Anmerkungen, wenn man einmal von der permanent im Rosanebelwunderland schwebenden Nena absieht. Und: Die quälenden Soundprobleme der vorangegangenen Sendung scheinen behoben zu sein. Es machte wieder Spaß, den jungen Talenten zuzuhören.

Über 25.000 Freunde hat Max Giesinger auf Facebook. Und sicher ein Vielfaches an Fans vor den Bildschirmen. Sie alle mussten ihre Geduld lange strapazieren. Auch das ist schon Routine. Max ist der letzte, der auf der Bühne beweisen muss, dass er das Zeug für ein großes Talent mitbringt. Er kommt ohne Gitarre, lässt den coolen Rocker daheim und interpretiert die romantischere Version von Lenny Kravitz.

In einer kleinen Videoeinspielung vor seinem Auftritt gibt er sich selbstkritisch. „Gesangstechnisch“, so glaubt er, könne er „noch etwas mehr machen“. Stimmt. Er klang nicht so wie Lenny Kravitz. Aber das hat wohl niemand gestört. Max Giesinger hat mehr als nur Stimme. Er hat Charisma, er wirkt extrem locker, ehrlich, sympathisch. Ihn will man einfach wieder auf der Bühne sehen, weil er so ein netter Kerl ist.

Wiedersehen will ihn auch Rea Garvey. Aber: Max habe ein „Scheißlied“ gewählt. In der nächsten Runde wolle er ihn „mit einem geilen Lied“ hören. Ähnliches dachten wohl auch das BossHoss-Duo und Soulsänger Xavier Naidoo, zu dessen Coachingteam Max gehört. Sie alle wollten „den Rocker“ hören. Nur Nena strahlte überglücklich. Sie fabulierte etwas vom „Entdecken“, aber so richtig hat das wohl nur sie verstanden.

„Wenn ich auf die Bühne geh‘, geht bei mir ein Schalter rum. Dann werde ich von Max aus Karlsruhe zum Rocker“, erklärte das 23-jährige Gesangstalent in der ersten Liverunde. Wenn die Verwandlung zum Rocker dieses Mal nicht optimal gelang, so lang das vielleicht an der Songauswahl. Oder am mulmigen Gefühl, das Max vor seinem Auftritt hatte. Aber er hat es trotzdem wieder geschafft. Bei ihm stimmt eben das Gesamtpaket. So langsam wird Max Giesinger Kult. tok

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