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Sozialdezernentin Katja Kreeb. Foto: PZ-Archiv
Sozialdezernentin Katja Kreeb. Foto: PZ-Archiv
11.10.2018

Mehr Senioren und steigender Pflegebedarf: Sozialausschuss auf Suche nach Lösungen

Enzkreis. „Der demografische Wandel kommt nicht auf uns zu – er ist längst da!“ Sozialdezernentin Katja Kreeb lässt bei der Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses keinen Zweifel daran, welch große Aufgabe der Enzkreis in Sachen Pflege zu stemmen hat, weil die Bevölkerung immer älter wird, und der Bedarf steigt.

Untermauert wurde dies mit Zahlen, die Bettina Ghiorghita vom Kommunalverband für jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) dem Gremium präsentierte. So habe der Anteil der Über-80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung des Enzkreises zwischen 2006 und 2016 von 4,1 auf 5,9 Prozent zugenommen. Bis 2030 ist ein weiterer Anstieg auf 7,4 Prozent prognostiziert. Gleichzeitig sei auch die Zahl der Pflegebedürftigen im Kreis von 4992 (2007) auf 7096 (2015) gestiegen.

Kreeb sieht den Kreis auf einem guten Weg, eine effektive Pflegestruktur zu schaffen. Ziel sei es, die Angebote weiter auszubauen und „bedarfsgerechte und finanzierbare Lösungen zu finden.“ Denn klar sei: „Die Pflegeplätze reichen bisher nicht aus.“ Deshalb soll im Dezember auch eine Bürgermeisterrunde stattfinden. Anfang kommenden Jahres soll sich dann der Kreistag wieder mit der Frage beschäftigen, welche konkreten Maßnahmen machbar sind.

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