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18.01.2016

Mehrere Polizeieinsätze wegen Ruhestörung in Mühlacker

„Ausnahmezustand“ herrscht laut eines Bewohners in den Sozialwohnungen im Falkenweg in Mühlacker. Dort leben sozial Schwache und Asylbewerber auf engstem Raum. Immer wieder verschwinde seine Post, behauptet der Mann, der lieber anonym bleiben möchte. Zudem sei die Polizei häufig da.

Und er habe den Verdacht, einige der Flüchtlinge verkaufen Drogen. Wie Polizeisprecherin Sabine Doll auf Nachfrage der PZ berichtet, gab es im Falkenweg in den vergangenen zwölf Monaten neun Polizeieinsätze. „Das ist aber nichts Außergewöhnliches, schließlich geht es dort um mehrere Personen“, so Doll. Ihr sei eine deutsche Familie bekannt, bei der die Kollegen schon viel öfter waren.

Zumeist habe es sich bei den Einsätzen im Falkenweg um Ruhestörungen gehandelt. Am 16. Januar seien die Kollegen „wegen einer Auseinandersetzung“ gerufen worden, so Doll. Weiter sei jedoch nichts passiert. Von einer Messerstecherei, von der der Bewohner spricht, wisse man bei der Polizei nichts. Auch dass im Falkenweg Drogen verkauft würden, sei ihr nicht bekannt. Der Bewohner will schon lange raus aus der Wohnsiedlung, findet eigenen Angaben zufolge aber keine neue Bleibe. mim