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Nach dem Ende der Sommersaison sollen die Arbeiten im Remchinger Freibad losgehen. Foto: PZ-Archiv, Zachmann
Nach dem Ende der Sommersaison sollen die Arbeiten im Remchinger Freibad losgehen. Foto: PZ-Archiv, Zachmann
20.05.2019

Mehrkosten von 432.000 Euro: Sanierung des Remchinger Freibads wird teurer

Remchingen. Die Sanierung des Remchinger Freibads wird deutlich teurer als geplant. Darüber informierte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. Das sei zwar nicht erfreulich, so der Bürgermeister. „Aber dann ist es saniert und wir haben die nächsten 30 Jahre Ruhe.“ Die Gemeinderäte sahen das ähnlich und stimmten der Auftragsvergabe bei einer Enthaltung zähneknirschend zu.

Für die Sanierung des Bades, die nach der Saison Ende September beginnen soll, waren ursprünglich rund 3,6 Millionen Euro eingeplant. Nachdem nun zwei Firmen ihre Angebote abgegeben haben, kann diese Summe nicht mehr gehalten werden. Der günstigeste Anbieter – Berndorf Bäderbau aus Breitscheid in Hessen – liegt mit Kosten in Höhe von 4,2 Millionen Euro deutlich darüber. Es entstehen Mehrkosten von 432.000 Euro, mehr als elf Prozent. Die Firma Zeller Bäderbau aus Berlin kalkulierte sogar knapp 4,8 Millionen Euro. Einsparmöglichkeiten gebe es kaum, meinte Prayon.

Man könne allenfalls den Spraypark für 185.000 Euro streichen, müsse dann aber auf diese Attraktion verzichten.

Er wies erneut darauf hin, dass die Gemeinde Millionen in das Bad stecke, das zu 75 Prozent von Menschen aus dem Umland genutzt werde. Außerdem bedauerte er, dass das Projekt nicht in das Förderprogramm des Bundes aufgenommen wurde und kritisierte, dass einzelne Vorhaben große Summen erhielten, andere dagegen leer ausgingen.

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