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Schnell und laut: Das sind die Hip-Hopper von „Own Risk“. Die Tänzer waren schon Welt-, Europa- und Deutscher Meister. Foto: Roller

Meisterglanz und Tanzvielfalt bei der „Diamond Night“

Königsbach-Stein. Flotter Tanz, atemberaubende Akrobatik und fetzige Musik: Wenn der Steiner CVJM seine „Diamond Night“ feiert, dann jagt eine Darbietung die nächste. Dann gibt es in der Königsbacher Festhalle die ganze Bandbreite zu sehen von Modern, Musical, Jazz und Contemporary Dance bis hin zu Tango, Cha-Cha-Cha, Rumba, Jive und Hip-Hop. Einen kurzweiligen Abend voller Abwechslung wolle man bieten und die Vielseitigkeit des Tanzens zeigen, erklärt Jonathan Wälde. Der ehemalige Turniertänzer hat die „Diamond Night“ zum elften Mal zusammen mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern seines Vereins auf die Beine gestellt. Er ist sich sicher: „Es gibt für jeden den richtigen Tanz.“

Deshalb trainiert er bereits seit vielen Jahren die „Monday Boys and Girls“: die Musicaltanzgruppe des Steiner CVJM, die, ihrem Namen entsprechend, jeden Montag neue Schrittfolgen einstudiert. Für die „Diamond Night“ haben die jungen Tänzer in monatelangen Proben gleich mehrere Choreographien einstudiert: ein kurzes Musical, Ausdrucks- und Showtänze. Zusammen mit den Sängern Ariane Berzel, Dagmar Brade, Stefanie Kunzmann und Lars Folz bringen sie das Publikum zum Staunen.

An den um die Tanzfläche stehenden Tischen sind am Samstagabend alle Plätze belegt. Schon drei Wochen vorher war die Veranstaltung ausverkauft. Kein Wunder, wenn man einen Blick auf das Programm wirft. Darauf stehen etwa die Hip-Hopper von „Own Risk“, die bei ihrem Auftritt deutlich machen, warum sie amtierender deutscher Meister sind. Oder die Rhönradgruppe des Wilferdinger Turnerbunds, die einen kleinen Einblick in ihren Sport gibt. Und nicht zuletzt Tatjana und Thomas Bilich, die als Profis nicht nur die Standardtänze hervorragend beherrschen, sondern auch die lateinamerikanischen Schrittfolgen. Das Publikum in der mit 500 roten Rosen geschmückten Festhalle ist begeistert, spendet immer wieder tosenden Applaus und verlangt etliche Zugaben. Zwischen den Darbietungen dürfen die Gäste selbst das Tanzbein schwingen.