nach oben
Die acht besten Teilnehmer spielten um den Wanderpokal des Mensch-ärgere-dich-nicht-Turniers, über den sich am Ende Leon Killinger (Mitte) freuen konnte. Die Sieger wurden ausgezeichnet vom Heimatvereins-Vorsitzenden Armin Großmüller (links) und seinem Stellvertreter, Spielleiter Thomas Reimann (rechts).  Jürgen Keller
Die acht besten Teilnehmer spielten um den Wanderpokal des Mensch-ärgere-dich-nicht-Turniers, über den sich am Ende Leon Killinger (Mitte) freuen konnte. Die Sieger wurden ausgezeichnet vom Heimatvereins-Vorsitzenden Armin Großmüller (links) und seinem Stellvertreter, Spielleiter Thomas Reimann (rechts). Jürgen Keller
01.11.2017

Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier erfreut sich in Dennach großer Beliebtheit

Das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier des Dennacher Heimat- und Geschichtsvereins Schwabentor (HGV) ist inzwischen durch Mundpropaganda zu einem Selbstläufer geworden.

Bei der 13. Auflage waren nach Angaben des HGV-Vorsitzenden Armin Großmüller 40 Teilnehmer aus Dennach, Straubenhardt, Remchingen und Pforzheim am Start – vier mehr als im Vorjahr.

Weissachs Bürgermeister Daniel Töpfer hatte bei einer Jugendhaus-Eröffnung kürzlich noch zum Ausdruck gebracht, „dass man mit Mensch-ärgere-dich-nicht die Jugend nicht mehr hinter dem Ofen hervorholt“ – der HGV bewies nun das Gegenteil. Vom neunjährigen Martin Mai aus Nöttingen bis hin zum 85-jährigen Dennacher Helmuth Welsch reichte das Teilnehmerfeld.

Auch ganze Familien waren an den Spielfeldern anzutreffen. Und es waren laut Großmüller wieder mehr Frauen als Männer am Start – und auch den Wanderpokal zieren bisher mehr Frauen- als Männernamen.

Glücklicher Sieger

Diesmal sicherte sich aber mit Leon Killinger ein männlicher Vertreter den Wanderpokal. Der letztjährige Sieger Yannick Kull bedauerte, dass er zur Pokalverteidigung nicht antreten konnte, wünschte aber – per Skype aus Australien zugeschaltet – allen Teilnehmern viel Würfelglück.

Durch das Erreichen der Endrunde, hatte von allen bisherigen Gewinnern nur die 13-jährige Dennacherin Lea Großmann die Chance, den Pokal zum zweiten Mal zu erringen. Alle anderen kamen entweder nicht über die Qualifikationsrunde hinaus oder waren nicht am Start. Mit der höchstmöglichen Punktezahl hat sich Horst Sebastian in den Favoritenkreis der Quali-Runde gespielt, doch kurz vor Schluss verließ den Neuenbürger das Würfelglück.

Tapfer durchgekämpft ins Finale hatte sich neben dem Turniersieger Leon Killinger auch Monika Gall. Die Pforzheimerin brachte bei ihrer Premiere auf Anhieb ihre Figuren als zweite ins Haus vor dem Dennacher Thomas Mast, der von den 13 Turnieren nur eines verpasste. Den vierten Platz am Finalbrett hatte sich Siegfried Ilg erwürfelt. In einer kleinen Runde wurden die Plätze vier bis acht ausgespielt.

Neben dem Wanderpokal und einem Besuch beim Baumwipfelpfad in Bad Wildbad erfreuten sich die weiteren Preisträger über Sachpreise, die von eine Eintrittskarte für das Figurentheater bis hin zu einem Segelfluggutschein reichten.