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Symbolbild: Lebensgefährliche Verletzungen hat eine hochschwangere 23-jährige Frau in Bretten durch mehrere Messerstiche erlitten. Bei der Attacke verlor die Frau am Samstagmorgen ihr Baby.
Symbolbild: Lebensgefährliche Verletzungen hat eine hochschwangere 23-jährige Frau in Bretten durch mehrere Messerstiche erlitten. Bei der Attacke verlor die Frau am Samstagmorgen ihr Baby. © Symbolbild: Anna Eickhoff
26.01.2013

Messerattacke auf Schwangere: Frau erliegt Verletzungen

Bretten. Eine Woche nach einer brutalen Messerattacke auf eine Hochschwangere in Bretten ist nach dem Baby auch die 23-Jährige gestorben. Die Frau sei am Freitagabend ihren schweren Verletzungen erlegen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstag mit. Ihr dringend tatverdächtiger Ex-Freund und Vater des Kindes werde nach wie vor mit Hochdruck gesucht.

Gegen den flüchtigen 23-Jährigen war nach der Tat am Samstag vergangener Woche in Bretten ein europaweiter Haftbefehl erlassen worden. Es bestehe der Verdacht, dass sich der Mann ins Ausland abgesetzt habe. Auch am Sonntag gab es keine Hinweise auf seinen Aufenthaltsort, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der Mann soll die 23-Jährige, die im neunten Schwangerschaftsmonat war, nach einem Streit niedergestochen haben. Die Messerstiche in den Oberkörper trafen das ungeborene Kind zwar nicht. Das kleine Mädchen konnte aber auch mit einem Notkaiserschnitt nicht mehr gerettet werden: Es starb wenige Minuten nach der Geburt an den Folgen der Sauerstoffunterversorgung im Mutterleib. Die Frau war schwer verletzt im Hausflur eines Mehrfamilienhauses gefunden worden.

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