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Wasser aus dem Hahn kann in Stein wegen des Chlors ungewohnt riechen. picture alliance / Yui Mok 

Mikrobiologische Belastung festgestellt: Wasser in Königsbach-Stein wird weiter gechlort

Königsbach-Stein. Wer in Stein den Wasserhahn aufdreht, dem dürfte ein ungewohnter Geruch auffallen. Der Grund: Das Wasser in dem Ortsteil wird aus Sicherheitsgründen gechlort. Auf Nachfrage teilt Bürgermeister Heiko Genthner mit, bei einer routinemäßigen Wasseruntersuchung im Hochbehälter Hohberg im Ortsteil Stein sei in einer der vier Speicherkammern eine mikrobiologische Belastung festgestellt worden.

In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Enzkreises habe man als Sofortmaßnahme die Kammer vom Versorgungsnetz abgehängt und eine Sicherheitschlorung im Ortsnetz von Stein in die Wege geleitet. Die dabei eingesetzte Chlorkonzentration von 0,3 Milligramm pro Liter werde täglich kontrolliert und führe zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung.

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Aus Sicherheitsgründen: Wasser in Königsbach-Stein muss gechlort werden

Sie liege zudem unter der maximal zulässigen Menge nach der Trinkwasserverordnung und die Wasserqualität entspreche weiterhin deren Vorgaben. Ein leichter Chlorgeruch könne aber nicht ausgeschlossen werden. Die Gemeindeverwaltung weist allerdings darauf hin, dass mit Chlor desinfiziertes Wasser für Aquarien nicht geeignet ist.

Die Chlorung des Trinkwassers in Stein wird noch so lange vorgenommen, bis die Ursache der Belastung festgestellt ist. Dazu wurden laut Genthner bereits weitere Proben entnommen. Auf das Ergebnis warte man allerdings noch.