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Der Blick über die Verbandskläranlage in Königsbach zeigt rechts die drei bisherigen Klärbecken. Auf der Rasenfläche (links davon) soll das zweite Nachklärbecken errichtet werden. Foto: Manfred Schott
Der Blick über die Verbandskläranlage in Königsbach zeigt rechts die drei bisherigen Klärbecken. Auf der Rasenfläche (links davon) soll das zweite Nachklärbecken errichtet werden. Foto: Manfred Schott
10.09.2015

Millionen fließen in Königsbacher Klärwerk

Abwasserverband Kämpfelbachtal baut zweites Nachklärbecken. Bestehender Bau aus den 1980er-Jahren reicht nicht mehr aus.

Die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Kämpfelbachtal verabschiedete unter dem Vorsitz von Bürgermeister Udo Kleiner (Kämpfelbach) den diesjährigen Wirtschaftsplan sowie die Jahresbilanz 2014 für die Abwasserbeseitigung der vier Mitgliedsgemeinden Eisingen, Ispringen, Kämpfelbach und Königsbach-Stein.

Für das Jahr 2015 sind knapp 4,9 Millionen Euro eingeplant. Im Erfolgsplan sind für den Betrieb des verbandseigenen Abwassernetzes und die Kläranlage Aufwendungen in Höhe 2,1 Millionen Euro vorgesehen. Dabei schlagen die Materialaufwendungen, unter anderem die Stromkosten, die Klärschlammentsorgung und die Phosphat-Eliminierung mit 600 000 Euro sowie die Personalkosten mit 250 000 Euro zu Buche. Der größte Posten im Erfolgsplan sind die Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Sie werden über die Betriebsumlage der Verbandsgemeinden und dort über die Abwassergebühren erwirtschaftet und stehen im Vermögensplan für die Teil-Finanzierung der Investitionen zur Verfügung. Hier stand in den vergangenen beiden Jahren die Erweiterung des Regenüberlaufbeckens in Eisingen mit 1,3 Millionen Baukosten im Mittelpunkt.

In den Jahren 2015 bis 2017 investiert der Abwasserverband zunächst 4,4 Millionen Euro in den Bau eines zweiten Nachklärbeckens und die anschließende Sanierung des seit Anfang der 1980er-Jahre betriebenen alten Nachklärbeckens. Wie Diplom-Ingenieur Andreas Beetz von Weber-Ingenieure, Pforzheim, erläuterte, ist das zweite Nachklärbecken auch aus Kapazitätsgründen notwendig. Wie Beetz weiter sagte, hat sich die Bewilligung des Landeszuschusses und die Baugenehmigung etwas verzögert, so dass erst jetzt die Bauvergaben erfolgen können. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.