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Geplanter Verlauft der 380-Kilovolt-Stromleitung
Geplanter Verlauft der 380-Kilovolt-Stromleitung © PZ
12.07.2018

Mit 380 Kilovolt durch die Region: Pläne für neue Stromtrasse auf der Zielgeraden

Enzkreis/Pforzheim. Die Auslastung der Stromnetze im Raum Karlsruhe/Pforzheim ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die dafür vorhandenen Leitungen halten dieser enormen Steigerung aber nicht mehr stand. Bereits im kommenden Jahr soll dafür eine Lösung her – und zwar in Form einer rund zwölf Kilometer langen neuen Stromtrasse.

Die Leitung wird am Umspannwerk Birkenfeld angeschlossen, verläuft von da aus mal nördlich, mal südlich entlang der A 8 und führt an Enzberg vorbei bis hin nach Ötisheim. Mit diesem Verlauf kann die Leitung mit der bestehenden 380-Kilovolt-Freileitung, die zwischen Philippsburg und Pulverdingen verläuft, verbunden werden.

Mit 380 Kilovolt durch die Region: Pläne für neue Stromtrasse

Inbegriffen in den Plänen sind Kompaktmasten, die in Form eines Pilotprojekts bundesweit erstmals eingesetzt werden. Sie sind schlanker und niedriger als die bisher üblichen Gittermasten. Vor den Toren der Gemeinde Kieselbronn wird das Projekt nun gestartet, da Bürgermeister Heiko Faber in der Planungsphase vehement auf sie gesetzt hatte. Für die restlichen Kilometer sind klassische Gittermasten vorgesehen. Außerdem: Als Ausgleich zur neuen Trasse werden im Zuge des Bauprojekts rund zwölf Kilometer bestehende 110 Kilovolt-Leitung im Bereich Pforzheim-Nord, Kieselbronn und Mühlacker zurückgebaut. Der Netzbetreiber ist TransnetBW. In den kommenden Wochen ist das Unternehmen mit einem Infomobil in den betroffenen Gemeinden unterwegs.

Mehr über die Infoveranstaltungen zur Stromtrasse lesen Sie am Freitag, 13. Juli, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.