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Präsente gab es für Musikdirektor Bruno Gießer (rechts) von Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp.  Foto: Prokoph 
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Unter den Gästen des Knittlinger Neujahrsempfang waren unter anderem Oskar Combe, Ortsvorsteher von Großvillars (vorne links), der Gemeindechef von Ölbronn-Dürrn, Norbert Holme (vorne von rechts), der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert und Illingens Bürgermeister Harald Eiberger Platz.  Foto: Prokoph 

Mit Tatendrang ins neue Jahr: 400 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Knittlingen

Knittlingen. Gewohnt gute Musik vom Freudensteiner Musikverein mit Musikdirektor Bruno Gießer, Gespräche in munterer Runde und die Neujahrsansprache von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp – am Sonntag haben sich rund 400 Gäste zum Neujahrsempfang der Stadt Knittlingen in der Freudensteiner Weissachtalhalle eingefunden.

In seiner Rede gab Hopp einen Ausblick auf das Jahr 2020, in dem zum Beispiel das Knittlinger Akkordeonorchester sein 50-jähriges Bestehen feiert. Außerdem blickte er mit Vorfreude auf das Fauststadtfest, das vom 23. bis 25. Mai stattfindet und bei dem dann auch die zehn Jahre Partnerschaft mit den spanischen Gemeinden Benoján und Montejaque gefeiert wird. Doch damit nicht genug: Der Knittlinger Fußballverein wird 100. Jahre alt, und am 12. September findet eine Gala zum 40-jährigen Bestehen des Faustmuseums statt.

In seinem Rückblick erinnerte Hopp an den Spatenstich für den vierten und damit letzten Bauabschnitt im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ mit einer Fläche von sieben Hektar. Allein 5,4 Hektar davon bebaut nun die Knittlinger Firma Neumo, die sich Stück für Stück aus dem jetzigen Satndort im Bergfeld zurückziehen möchte. „Damit wird eine über vier Hektar große Fläche für die so wichtige Wohnbebauung frei“, so Hopp. Schon ab 2020 sollen im Bergfeld dann Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen.

Stadt mit Leben füllen

Die Sanierungen des Freibades, des Faust-Geburtshauses sowie der Alten Kelter sollen das historische Zentrum mit mehr Leben füllen.

Und er sprach sich, wie jüngst der Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki, erneut für die Reaktivierung der Bahnstrecke von Bretten nach Leonbronn aus (PZ berichtete). „Angesichts der Klimaproblematik wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, Nägel mit Köpfen zu machen“, sagte Hopp.

Schließlich war es für Hopp noch an der Zeit, „danke“ zu sagen. Dies galt dem Musikdirektor Bruno Gießer, der am Karfreitag nach 45 Jahren beim Freudensteiner Musikverein verabschiedet wird. „Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“, zitierte Hopp den französischen Schriftsteller Victor Hugo. Passend dazu stand auch der Neujahrsempfang unter dem Motto „Die Kraft der Musik“.