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Frank und Angela Seiler aus Straubenhardt haben Nepal auf mehreren Reisen kennen- und lieben gelernt, wovon zum Beispiel dieser selbstgestaltete Kalender zeugt. Nach dem Erdbeben 2015 waren die Ärzte vor Ort, um die Menschen medizinisch zu versorgen. Foto: Molnar
Frank und Angela Seiler aus Straubenhardt haben Nepal auf mehreren Reisen kennen- und lieben gelernt, wovon zum Beispiel dieser selbstgestaltete Kalender zeugt. Nach dem Erdbeben 2015 waren die Ärzte vor Ort, um die Menschen medizinisch zu versorgen. Foto: Molnar
18.11.2016

Mit dem Herzen dabei: Straubenhardter leisten Hilfe für Nepal

Straubenhardt. Frank und Angela Seiler haben die Nepalhilfe Straubenhardt gegründet. Medizinische Versorgung als Ziel nach verheerendem Erdbeben.

Nach dem verheerenden Erdbeben 2015 in Nepal wollten Frank und Angela Seiler etwas tun. Das Medizinerehepaar aus Straubenhardt wandte sich ans Deutsche Rote Kreuz, an „Ärzte ohne Grenzen“ – vergeblich. „Wir entschlossen uns, direkt vor Ort zu helfen“, erzählen sie bei der Vorführung ihres Films in Schwann. Mit 40 Kilogramm Medikamenten und Hilfsmaterial – zu diesem Zeitpunkt wurden sie bereits mit Gaben unterstützt – flogen der Allgemein- und Notfallmediziner und die Ärztin für psychosomatische Medizin im Februar dieses Jahres in die Krisenregion des viertärmsten Landes der Welt. Nicht zum ersten Mal: Schon 2012 und 2013 reisten die begeisterten Wanderer für je drei Wochen nach Nepal, sind seitdem von der buddhistischen Kultur, Landschaft und Mentalität fasziniert.

„Wir haben uns verliebt in Land und Leute“, so die Gründer der „Nepalhilfe Straubenhardt“, die im Oktober als gemeinnütziger Verein eingetragen wurde und vor allem eines zum Ziel hat: die medizinische Versorgung in der nördlichen Bergregion Tamang Heritage. 15 Mitglieder haben sich bisher angeschlossen.

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