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Jugendreferentin Susanne Gorgs freut sich über das kreative Geschehen im Kieselbronner Jugendzentrum und möchte die reale zwischenmenschliche Beziehung dem Kontakt übers Internet vorziehen. Foto: Manfred Schott
Jugendreferentin Susanne Gorgs freut sich über das kreative Geschehen im Kieselbronner Jugendzentrum und möchte die reale zwischenmenschliche Beziehung dem Kontakt übers Internet vorziehen. Foto: Manfred Schott
07.07.2019

Mitmach-Projekte gefragt

Kieselbronn. „Als Ersatz für den mutwillig zerstörten Bauwagen wurde das im Jahr 2016 fertiggestellte Kieselbronner Jugendzentrum „Im Reible“ neben dem Gemeindebauhof schnell und gut angenommen.

Diejenigen, die kommen, fühlen sich quasi wie zu Hause“, bestätigte Jugendreferentin Susanne Gorgs zu Beginn ihres Tätigkeitsberichtes über die vergangenen beiden Jahre in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Gorgs ist hauptamtliche Jugendreferentin der Gemeinde Ölbronn-Dürrn und betreut in Kooperation mit etwa einem Drittel ihrer Arbeitszeit die Kieselbronner offene Kinder- und Jugendarbeit im Reible. 20 und mehr Kinder kommen derzeit zu den Öffnungszeiten an den Mittwoch- und Freitagnachmittagen. Darunter sind bis zu 15 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Fast 90 Prozent davon sind Jungs. 80 Prozent haben Migrationshintergrund aus unterschiedlichen Nationen.

Um die fünf Jugendliche im Alter bis zu 23 Jahren kommen ebenfalls. Wie Gorgs sagt, besteht auch zu etwa Dreivierteln der Eltern ein guter Kontakt. Bei den Treffen der Kinder und Jugendlichen stehen die Mitmach-Projekte im Vordergrund, wobei immer Ideen gefragt sind. „Und die haben die Kinder, und es passiert auch viel Spontanes“, freut sich die Jugendreferentin.