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14.09.2016

Mönsheim gibt Millionen für den Hochwasserschutz aus

Mönsheim. Auf Antrag der Bürgerliste Mönsheim hat Bürgermeister Thomas Fritsch im Gemeinderat über den Stand der Hochwasserschutzmaßnahmen berichtet.Zu den verschiedenen Maßnahmen teilte er mit, dass man beispielsweise für das Rückhaltebecken Paulinensee auf die Genehmigung wartet. Finanziert werden sollen die berechneten Kosten der Maßnahme in Höhe von 1,5 Millionen Euro über einen Kredit, der voraussichtlich durch die Erhöhung der Grundsteuer B getilgt werden soll.

Ein Genehmigungsantrag wurde außerdem für eine Überströmmulde beim Freibad gestellt. Allerdings kam hierzu bereits die Rückmeldung, dass dies nicht wie geplant genehmigt werde. Eine andere Variante zur Lösung dieses Problems sah das Entfernen der vorhandenen Verdolung vor. Dies wäre allerdings teurer als die bevorzugte Überströmmulde. Mit der Aufhebung der Verdolung würde die Maßnahme eine Rückführung des Gewässers darstellen, wodurch eine Förderung möglich wäre. Bislang hat Fritsch dafür aber nur eine mündliche Rückmeldung, weshalb diese Maßnahme nun zurückgestellt werden muss.

Weitere Maßnahmen, die allerdings nicht unter den Hochwasserschutz fallen, sondern der Entlastung des Kanals dienen, sollen noch in diesem Jahr angegangen werden. Dazu gehören die Entwässerung des Freibadparkplatzes mit Anschluss von Straßeneinläufen, der Bau eines Geschiebeschachtes am Ortseingang bei der Tankstelle und der Umbau des Regenüberlaufbeckens beim Kindergarten.

Nachdem Gemeinderat Hans Kuhnle (BLM) außerdem eine ganze Reihe von möglichen kleineren Maßnahmen vorgestellt hatte, die größere Maßnahmen überflüssig machen könnten, stimmte das Gremium zunächst der Vergabe der Planung für die Umgestaltung des Grenzbaches im Bereich des Gewerbegebietes zu.