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Die alte Mauer am Mönsheimer Friedhof soll im kommenden Jahr weiter saniert werden.   Tilo Keller
Die alte Mauer am Mönsheimer Friedhof soll im kommenden Jahr weiter saniert werden. Tilo Keller
22.11.2015

Mönsheim saniert seine Friedhofsmauer und denkt über neue Urnengräber nach

Mönsheim. Die alte Mauer am Mönsheimer Friedhof soll im nächsten Jahr weiter saniert werden. Das entschied der Gemeinderat nach der Vorstellung der Vorentwurfsplanung und einer Kostenschätzung. Der erste Teil wurde in diesem Jahr saniert.

Landschaftsarchitekt Volker Boden bezeichnete den anvisierten Bereich als „letzten Schulterschluss zur kleinen Kapelle“. Betroffen sind die Mauerseiten im nördlichen und nordöstlichen Bereich, die einerseits auf einer Länge von rund 30 Metern an die Kapelle heranreichen und andererseits mit rund 40 Metern auf einen bereits sanierten Bereich zulaufen. Im Rahmen der Arbeiten schlägt Boden vor, den Containerplatz neu zu ordnen und diesen in Richtung einer wenig genutzten Lagerfläche zu verrücken. Die Kosten schätzt Boden auf rund 260 000 Euro, wovon allein die Mauer und der Containerplatz mit 156 000 Euro zu Buche schlagen.

Gemeinderat Walter Knapp (FWG) schlug vor, eine Urnenwand an eine Stelle der Mauer zu integrieren. Boden erklärte, dass dies technisch sicher umsetzbar wäre, wobei die Mauer dadurch eventuell etwas erhöht werden müsste. Außerdem schlug Knapp vor, die Parkplatzsituation zu verbessern, indem man die Mauer leicht verschiebt. Hans Kuhnle (BLM) regte zu diesem Zweck den Tausch von Ein- und Ausfahrt am Friedhof an. Bürgermeister Thomas Fritsch wollte dies durch die Verkehrsbehörde prüfen lassen. Kuhnle präsentierte außerdem weitere Vorschläge zur Gestaltung von Urnengräbern.

Nun sollen verschiedene Varianten geplant und voraussichtlich in der Sitzung im Januar vorgestellt werden. Da die Arbeiten im nächsten Jahr durchgeführt werden sollen, sollen noch in der Wintersaison einzelne, schräg stehende Bäume, die laut Boden dem Mauerfundament im Weg sind, gefällt werden.