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Cora Heidenreich (links) kommt mit der Nähmaschine besser klar als ihre Oma Andrea Lindenmeier. Daran entstehen jetzt ständig neue Figuren.  Foto: Privat 

Monstermäßiger Zeitvertreib und kunterbunte Hilfe: 15-Jährige beschäftigt sich in aktueller Corona-Zeit mit Nähen

Neulingen-Göbrichen. Sie sind bunt und jedes ganz anders, die fünf kleinen Monster, die ihren Weg in die PZ-Redaktion gefunden haben. Dorthin hat sie Andrea Lindenmeier aus Göbrichen geschickt – als Spende, um Kindern im Rahmen der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ eine Freude zu machen.

Kreiert wurden die Kuschelfiguren von Lindenmeiers Enkelin Cora Heidenreich. „Wir dachten uns: In diese verrückte Zeit mit all den Veränderungen des Alltags durch das Coronavirus passen Monster einfach perfekt. Und wenn sie dann anderen sogar ein wenig Zuversicht schenken können, umso besser.“

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Zum Knuddeln sind die selbst genähten Monster von Cora Heidenreich. Im Rahmen des Osterprojekts der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ zusammen mit dem Kinderschutzbund und ProFamilia gehen die fünf lustigen Gesellen als Geschenk an bedürftige Kinder. Foto: Meyer

Täglich entstehen neue Fantasiefiguren – gut 40 Zentimeter hoch und jedes ein Unikat. „Da darf ich Cora auch nicht reinreden, welche Stoffe zusammenpassen“, sagt Lindenmeier. Dass sie die Werke der Enkelin gespendet hat, sieht die 59-Jährige als kleinen Motivationsschub für die fleißige Näherin, dass ihre Kreaturen auch eine sinnhafte Verwendung finden. Denn: „Etwas für andere zu tun, gerade jetzt, zu sehen, dass man etwas dazu beitragen kann, dass das Leben weitergeht – all das ist so tröstlich für einen selbst.“ Und zugleich monstermäßig vorbildhaft.

Mehr über die Kuschelmonster lesen Sie am Dienstag, 7. April, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Carolin Kraus

Carolin Kraus

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