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Die Führung der Gottlob-Frick-Gesellschaft: (von links): Stefan Löhr, Markus Bauerle, Adalbert Bangha, Rolf Kowalski, Frank Schneider als neuer Präsident, Peter Braschkat, Ehrenpräsident Hans A. Hey, Cornelia Seidel-Bauerle und Matthias Kieselmann. Foto: Martin Schott
Die Führung der Gottlob-Frick-Gesellschaft: (von links): Stefan Löhr, Markus Bauerle, Adalbert Bangha, Rolf Kowalski, Frank Schneider als neuer Präsident, Peter Braschkat, Ehrenpräsident Hans A. Hey, Cornelia Seidel-Bauerle und Matthias Kieselmann. Foto: Martin Schott
09.08.2015

Mühlackers OB wird Präsident der Gottlob-Frick-Gesellschaft

Ölbronn-Dürrn/Mühlacker. Am 18. August 1994 starb Kammersänger Gottlob Frick. Dass die Erinnerung an den aus Ölbronn stammenden begnadeten Sänger und Ausnahmekünstler mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem Tod kein bisschen verblasst ist, sondern sich lebendig zeigt wie eh, ist nicht zuletzt der Gottlob-Frick-Gesellschaft zu verdanken. Ihr großes Ziel, „das Andenken an den berühmten Bassisten Gottlob Frick zu bewahren“, hat die Gottlob-Frick-Gesellschaft damit voll erreicht. Die Gesellschaft kann heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiern.

Das wurde zum Anlass genommen, in der Mitgliederversammlung am historischen Gründungsort, dem Gasthof „Bahnhöfle“ in Ölbronn, auf das Erreichte zurückzublicken, weitere Ziele ins Auge zu fassen und personelle Weichenstellungen vorzunehmen.

Untrennbar mit der Gesellschaft verbunden und treibende Kraft vom ersten Tag an ist Hans A. Hey. Der Musikliebhaber, der im letzten Dezember sein 80. Lebensjahr vollendete, kandidierte mit Rücksicht auf sein Alter nicht erneut für das Amt des Präsidenten, für das eine Wahlperiode von vier Jahren gilt. Im Sinne einer „weiteren Verjüngung des Präsidiums“ schlug Hey die Wahl von Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider vor, die einstimmig erfolgte. Schneider ist der Gesellschaft seit langem als Mitglied ebenso verbunden wie in seiner kommunalpolitischen Funktion. Denn im Mühlacker „Mühlehof“ finden die jährlichen Konzerte der Gesellschaft statt. Unabhängig vom weiteren Schicksal des Gebäudes wird das Konzert der Gesellschaft im kommenden Herbst in diesem Rahmen dort das letzte sein. Für die Übergangszeit bis zur Nutzbarkeit neuer Räume werde man voraussichtlich zwei Jahre lang in Mühlacker auf ein Orchester verzichten und nur Solisten zum Auftritt kommen lassen.

Hans A. Hey versicherte der Gesellschaft, auch künftig seinen Einsatz im vollen bisherigen Maße zukommen zu lassen. Als Dank und Anerkennung für seine unvergleichlichen Verdienste wurde Hans A. Hey zum Ehrenpräsidenten der Gottlob-Frick-Gesellschaft mit vollem Stimmrecht im Präsidium und in allen Gremien ernannt. Zum Vizepräsidenten der Gesellschaft wurde Ölbronn-Dürrns Bürgermeister Norbert Holme gewählt, der wie bisher für die Verwaltung der Finanzen zuständig bleibt. Das Amt des Geschäftsführers bekleidet weiterhin Ölbronn-Dürrns früherer Bürgermeister Adalbert Bangha.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Markus Bauerle als Vertreter der Familie Frick, Professor Peter Braschkat (künstlerische Leitung der Veranstaltungen), Matthias Kieselmann (Kurator der Gedächtnisstätte), Rolf Kowalski (Einladungsmanagement der Künstlertreffen), Stefan Löhr (Öffentlichkeitsarbeit), Cornelia Seidel-Bauerle (Organisation der Künstlertreffen) und Michael Seil (Betreuung des Dokumenten- und Schallarchiv). Mehr noch als bisher will sich die Gesellschaft in der Förderung von Nachwuchskünstlern engagieren.