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„Löwe Mufasa“ und Warzenschwein „Pumbaa“ auf felsigem Wüstenboden. In der Mitte ihr Erschaffer Siegfried Burkhardt. Foto: Schott
14.02.2019

Mufasa, Pumbaa, Timon & Co.: In 22 Schritten vom Styroporblock zum Ersinger Prinzenwagen

Ersingen. In der „Flatterhalle“ der Karnevalsgesellschaft (KG) „Fledermaus“ in Ersingen herrscht derzeit Hochbetrieb. Nach Feierabend werden dort viele handwerklich begabte Hände aktiv. PZ-news zeigt, was dort in stundenlanger ehrenamtlicher Arbeit entsteht.

Der große Prinzenwagen muss bis zum Umzug am Faschingssonntag fertig werden. Seit über 30 Jahren ist es Tradition bei der „Fledermaus“, dass jedes Prinzenpaar seinen eigenen Prunkwagen als Höhepunkt im Faschingsumzug kreiert. Seit dem „Elften im Elften“ vergangenen Jahres sind Prinzessin Maren I. (Schuster) und Prinz André II. (Grimm) die Regenten in „Ersischo“. Für ihren Wagen haben sie sich das Musical „König der Löwen“ zum Motto gemacht.

Rund 15 befreundete Helferinnen und Helfer, koordiniert von den Prinzenpaarvätern Martin Grimm und Rolf Schuster, sind am Werken, bisher schon über 180 Stunden lang. So können die Materialkosten in Höhe von rund 1.500 Euro für das Prinzenpaar in Grenzen gehalten werden. Auch kommen Spenden von Sponsoren. Großen künstlerischen Einsatz hat Siegfried Burkhardt. Der bekannte Ersinger Bildhauer und Designer hat schon viele Figuren für die KG Fledermaus gestaltet. Diesmal schuf er aus zwei riesigen Styropor-Blöcken Löwe „Mufasa“, Warzenschwein „Pumbaa“, Erdmännchen „Timon“ und dessen kleinen Bruder.

Der jetzt schon phantastisch aussehende Prunkwagen wird ein Hingucker für tausende Umzugsbesucher werden. Wie er entsteht? Das sehen Sie hier in 22 Schritten.

Bildergalerie: So entsteht der Prinzenwagen der KG Fledermaus

Bei Ihnen erscheinen oberhalb dieses Texts die 22 Fotos des Prinzenwagenbaus nicht? Dies ist leider bei einzelnen Browsern möglich. Dann können Sie die Aufnahmen jedoch in dieser Bildergalerie ansehen. Die Fotos samt Beschreibung sehen Sie auch unter diesem Link.