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Ab Sonntag, 3. April, öffnet das Pinacher Waldenser-Museumsstüble seine Pforten. Darüber freuen sich die Ehrenamtlichen Ilse Beuchle (von links), Gertrud Roux, Margot Augenstein und Cornelia Schuler.  Foto: Prokoph 

Museumsstüble in Pinache öffnet wieder: Historie und Erbe der Waldenser soll am Leben gehalten werden

Große Freude herrscht bei den Verantwortlichen des Pinacher Waldenser-Museumsstüble, Cornelia Schuler, Margot Augenstein, Ilse Beuchle und Gertrud Roux. Am kommenden Sonntag, 3. April, öffnet das beliebte Museumsstüble jeweils am ersten Sonntag im Monat, immer von 14 bis 17 Uhr, seine Pforten.

Dann können sich die Besucher in dem Kleinod unter anderem in die Namen der Pfarrer der vergangenen 300 Jahre der nebenstehenden ältesten Waldenserkirche Deutschlands vertiefen oder die jüngsten Errungenschaften, wie eine Bibel der Waldenserfamilie Jouvenal bestaunen. Im Juli 2021 bekamen die Damen, die sich im Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres ehrenamtlich um das Museumsstüble kümmern, von der Mühlacker Museumsleiterin Martina Terp-Schunter eine große Bibel der Waldenserfamilie Jouvenal, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert, als Dauerleihgabe überreicht. Der Nachfahre der ursprünglichen Bibel Eigentümer, Hans Jouvenal aus Mönsheim, übergab dem Pinacher Museum bei diesem Anlass zwei weitere original Jouvenal Familienbibeln, denn seine Familie hat Serres im Jahr 1699 mitbegründet.