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Einen mitreißenden Auftritt zeigten kleine und große Akteure beim Engelsbrander Musical „Frieden auf Erden“. Foto: Recklies
Einen mitreißenden Auftritt zeigten kleine und große Akteure beim Engelsbrander Musical „Frieden auf Erden“. Foto: Recklies
15.12.2015

Musical „Frieden auf Erden“: Krönung von 20 Jahren Förderverein Kinder und Jugendliche Engelsbrand

Der Beifall, mit dem die Aufführenden am Ende der beiden Aufführungen in der Engelsbrander Mehrzweckhalle belohnt wurden, hat deutlich gemacht: Die Präsentation des Musicals „Frieden auf Erden“ aus der Feder Markus Hottigers hat den Besuchern gut gefallen. Seit Oktober hatten sich die Mitwirkenden – Instrumentalisten des Jugendorchesters des Musikvereins Engelsbrand, ein Projektchor sowie Darsteller unterschiedlichen Alters – unter der Leitung von Christa Nonnenmann auf die Aufführungen vorbereitet. Sie war der Schlusspunkt des Festjahres zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins für Kinder und Jugendliche Engelsbrand.

Für die Verantwortlichen des Fördervereins, allen voran den Vorsitzenden Frank Böckler, war die Aufführung „ein Paukenschlag mit Gänsehautfeeling“, wie der Förderverein auf seiner Facebookseite vermerkte. Schon am Ende der Premiere war Böckler voller Begeisterung gewesen und dankte allen Mitwirkenden für die gelungene Aufführung. Allen voran freilich der Projektchefin Christa Nonnenmann, die mit ihrem versierten Dirigat dafür sorgte, dass den rund 700 Besuchern, die die Halle bei den zwei Aufführungen füllten, zu keiner Zeit langweilig wurde. Es war bereits das fünfte Musical, dass in acht Jahren unter ihrer Leitung realisiert wurde.

Dass die Aufführungen zu einem großen Erfolg wurden, ist einerseits der großen Spielfreude der Darsteller zu verdanken, die die Weihnachtsgeschichte mit Begeisterung auf die Bühne brachten, andererseits dem gelungenen Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten. „Das war eine große Herausforderung“, bekannte Christa Nonnenmann, die wieder mit großer Freude die Talente der Mitwirkenden verschiedener Generationen zusammengeführt hat.

Das Musical lebt nicht nur von vielen eingängigen Liedern, sondern auch von einer Reihe humorvoller Einfälle. So beispielsweise, wenn die Besitzerin einer Herberge Maria und Joseph abweist, weil „sogar schon alle Last-Minute-Angebote“ ausgebucht sind, oder aber wenn ein Hirte auf dem Weg zum Stall von Bethlehem über seine berufliche Karriere sagt: „Wer nichts wird, wird Hirt.“ Immer wieder sind kleine, gelungene und von den Darstellern gut umgesetzte Gags zu erleben. Auch Bürgermeister Bastian Rosenau, der mit seiner Frau das Spiel verfolgte, war von der Premierenaufführung begeistert. Er dankte aber nicht nur den Darstellern für ihre tolle Leistung. Mit einem Geschenk, dass er namens der Gemeinde übergab, brachte er auch seinen Dank und seine Anerkennung für das in 20 Jahren vom Förderverein geleistete zum Ausdruck. Schließlich hätten auch die beiden jüngsten Musicalaufführungen, die bei freiem Eintritt stattfanden, ohne eine finanzielle Unterstützung des Fördervereins kaum realisiert werden können.