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Nicht nur zu vorweihnachtlichem Liedgut bewiesen die Bläser des Posaunenchores der Dreieinigkeitsgemeinde Sperlingshof unter Leitung von Marcus Reuter musikalisches Können und viel Puste. Foto: Zachmann
Nicht nur zu vorweihnachtlichem Liedgut bewiesen die Bläser des Posaunenchores der Dreieinigkeitsgemeinde Sperlingshof unter Leitung von Marcus Reuter musikalisches Können und viel Puste. Foto: Zachmann
07.12.2017

Musikalisch in den Advent

Remchingen. Die erste Kerze am Adventskranz entzündete die selbstständige evangelisch-lutherische Dreieinigkeitsgemeinde Sperlingshof (SELK) am Sonntag mit Geistlicher Bläsermusik.

Das Jahreskonzert des gemeindeeigenen Posaunenchores spannte den Bogen weit über die Vorweihnachtszeit hinaus. Ob aus der Feder von Bach, Bartholdy oder von zeitgenössischen Komponisten: Gleich vier Bearbeitungen von Martin Luthers Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ durften im Jubiläumsjahr der Reformation nicht fehlen. „Schließlich haben wir es ihm nicht nur zu verdanken, dass er die Kirche, sondern auch die Kirchenmusik reformiert hat. Das gab uns überhaupt erst den Grund für die Posaunenmusik“, so Christopher Reuter.

Während es draußen windete und schneite, sorgte das „Largo“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ für Wohlbefinden in der warmen Kirche, wo die Bläser mit „Sunshine Halleluja“ auch Pfiffiges zu bieten hatten. Dass die Familie von Chorleiter Markus Reuter, dessen Großvater als Pfarrer den Sperlingshof als Kinder- und Jugendheim mit aufgebaut hatte, durchaus musikalisch ist, bewiesen Christopher, Mirco, Sascha und Mitsch Reuter im Bläserquartett mit „White Christmas“. Nach dem Gebet und Segen von Pfarrer Jürgen Meyer wies „Macht hoch die Tür“ den Weg Richtung Weihnachten – für die Bläser und Besucher zunächst aber einmal zum gemütlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen. „Wir sind ein großer Freundeskreis und es macht uns Spaß, zusammen zur Ehre Gottes zu musizieren“, freute sich nach dem Konzert Torben Wenz aus Pforzheim, dem die Bläserkollegen zu 40 Jahren Chortreue mit seiner Trompete und dem Flügelhorn gratulierten.