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Das große Akkordeonorchester unter der Leitung von Hans-Peter Huber spannt einen musikalischen Bogen von Marokko bis Südafrika. Foto: Schott

Musikalisch quer durch Afrika: Frühjahrskonzert des Akkordeon-Orchesters Ispringen

Ispringen. „Wir sind wieder hier“, rief Hans-Joachim Kiefer, der Vorsitzende des Akkordeonorchesters Ispringen, den Gästen zum Auftakt des Frühjahrskonzertes in der vollbesetzten Sport- und Festhalle zu. Im vergangenen Jahr standen zwei Kirchenkonzerte in Ispringen und Bauschlott auf dem Programm. „Heute Abend soll in unserer traditionellen Konzertstätte der südliche Nachbarkontinent Afrika konzertant in den Mittelpunkt treten“. Mit diesen Worten beflügelte Kiefer die Neugier und Spannung im Publikum.

Hans-Peter Huber als musikalischem Leiter ist es hervorragend gelungen, zusammen mit dem Schulchor, der Schülergruppe Akkordeon, dem Chor Rhythm & Fun sowie mit dem großen Orchester facettenreich Afrika zu präsentieren. Mit immer wieder kräftigem und lang anhaltendem Beifall zeigte das Publikum den Akteuren, dass es vollauf begeistert war. Als Reiseleitung fungierte Gunhild Niemann.

Zum Konzertauftakt leistete der Chor der Otto-Riehm-Schule unter der Leitung von Denise Schlund Erstaunliches. Erst seit September vergangenen Jahres in dieser Formation zusammen, hatten sie das Motto voll drauf mit Liedern wie „Nanaye zimbe“, „Waka waka, komm mit nach Afrika“ oder mit der Nationalhymne „Nkosi sikelel i Afrika“, auch mit Begleitung der Flötengruppe. Die Schülergruppe des Akkordeon-Orchesters mit ihrem Lehrer Waldemar Zweier war ebenfalls mit von der Partie. Mit Percussion und Trommel voran gestalteten sie eine flotte „Marabi-Party“. Sehr einfühlsam präsentierten sie „Can you feel the love tonight“ von Elton John. Der Chor „Rhythm & Fun“, dirigiert von Eberhard Kölble, hatte mit den Titeln „Hakuna Mata“ und „Der ewige Kreis“ aus der Musik zu „König der Löwen“ ebenfalls Elton John auf die Notenständer gelegt.

Nach der Pause spannte Dirigent Hans-Peter Huber mit seinem großen Akkordeon-Orchester einen gewaltigen, musikalischen Bogen. Duke Ellingtons „Caravan“, die Impressionen „Agadir“ von Ralf Schwarzien, das „Africa“ der Gruppe „Toto“ und schließlich das durch Miriam Makeba weltberühmte „Pata Pata“ brachten dem Orchester riesigen Beifall und den Gästen mehrere Zugaben ein.