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Wunderbar eingestimmt auf das neue Jahr hat der Musikverein Freudenstein mit Dirigent Bruno Gießer (vorne links). Foto: Prokoph
Wunderbar eingestimmt auf das neue Jahr hat der Musikverein Freudenstein mit Dirigent Bruno Gießer (vorne links). Foto: Prokoph
01.01.2016

Musikalisches Feuerwerk in der Gießbachhalle geboten

Sternenfels-Diefenbach. Am Silvesterabend hat der Freudensteiner Musikverein mit seinem Dirigenten Bruno Gießer beim Konzert in der Diefenbacher Gießbachhalle rund 300 Gäste auf das neue Jahr musikalisch eingestimmt. Durch das hochkarätige Programm führte humorvoll und mit vielen Hintergrundinformationen Reiner Falk.

Erfreut über den guten Besuch bei den Konzerten zum 90-jährigen Bestehen im Jahr 2015 zeigte sich Vorsitzender Christoph Gutjahr in seiner Ansprache. Dank zahlreicher Sponsoren konnten für 9000 Euro Instrumente angeschafft werden. Und dass sich diese Investition wirklich lohnt, zeigte das Konzert. Von der „Feuerwerksmusik“ von Händel über anspruchsvolle Konzertliteratur, wie „Die Post im Walde“, „Feuerfest“ von Josef Strauss, „Tancredi“ von Rossini, den „Kalifen von Bagdad“ und „Zirkus Renz“, kamen auch der „Boccaccio-“ und der „Radetzky-Marsch“ zu Gehör sowie das Stück „Abba-Revival“. Ebenso bei der „Lausbuebli-Polka“ zeigten die 60 Musiker, dass sie wirklich alles spielen können. Klar, dass das Stück „Auld lang Syne“ am Schluss mit dem Refrain: „Der Himmel wölbt sich übers Land, Ade auf Wiedersehn! Wir ruhen all in Gottes Hand. Lebt wohl auf Wiedersehn“ für eine gewisse Traurigkeit sorgte. Damit es aber nicht zu wehmütig wurde, brachte Falk noch den Witz: „Und draußen in dem dunklen Forst erwacht die Gans im Adlerhorst, sie sieht sich um und meint betroffen, mein lieber Schwan war ich besoffen.“