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„Musik ist das, was ich kann“ sagt der Königsbacher Heiko Koengeter. Für ein Projekt mit jugendlichen Aborigines reiste der 43-Jährige nach Australien. Eine spannende Reise – nicht nur für den Diplom-Musiker, sondern vor allem für den Menschen Heiko Koengeter. Foto Ketterl
„Musik ist das, was ich kann“ sagt der Königsbacher Heiko Koengeter. Für ein Projekt mit jugendlichen Aborigines reiste der 43-Jährige nach Australien. Eine spannende Reise – nicht nur für den Diplom-Musiker, sondern vor allem für den Menschen Heiko Koengeter. Foto Ketterl
14.07.2017

Musiker aus Königsbach setzt sich für australische Ureinwohner ein

Königsbach-Stein/Darwin. Musik war das verbindende Element zwischen 15 Musikern und Handwerkern und rund 80 Jugendlichen an einer Schule mitten im australischen Northern Territory. Eine Begegnung mit der jungen Generation australischer Ureinwohner, die zwei Stunden Fahrt von Darwin entfernt in abgeschotteten Gemeinschaften im Busch lebt. Eine Gesellschaft, oft weitab jeder Idylle, wie Heiko Koengeter erzählt.

Massive soziale Probleme wie Alkoholismus, Gewalt, Missbrauch und Armut seien vielen Schülern nicht fremd. Muss ein Musiker aus Königsbach Kinder am anderen Ende der Welt unterstützen? Koengeter nickt. „Ich war schockiert, wie perspektivlos die jungen Aborigines zwischen den Kulturen leben und denke, das es sich lohnt zu helfen“, sagt der 43-Jährige.

Musiker aus Königsbach setzt sich für australische Ureinwohner ein

Gemeinsames Musizieren, Grillen, Schwimmen und Instrumentenbau – unter anderem ein großes Glockenspiel – hätten in wenigen Tagen dazu geführt, dass ein Wir-Gefühl entstanden sei. „Ich bin reicher zurückgekommen, als ich hingegangen bin – natürlich nicht finanziell“, fügt Koengeter mit einem Augenzwinkern hinzu.

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Mehr über die Initiative der Musiker gibt es im Internet auf der Homepage musicgivelife.com.au.