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14.09.2015

Musiker geben beim Feldrennacher Umzug den Ton an

Hunderte Zuschauer säumten taktklatschend die Straßen Feldrennachs. Mit einem Festzug anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums erreichten die Geburtstagsfeierlichkeiten des Musikvereins „Harmonie“ ihren Höhepunkt. „Jung, dynamisch, engagiert“ – unter diesem Motto hatte der Verein sein Jubiläumsjahr überschrieben. Eigenschaften, die ihm vom Publikum beim Betrachten des Umzugs bestätigt wurden. „So eine Veranstaltung ist nicht in jedem Ort denkbar. Da gehört starkes Zusammengehörigkeitsgefühl dazu“, sagte Besucherin Hildegard Ricker aus Schwann. Und Hubert Mahle aus Conweiler ergänzte: „Ohne den Einsatz von Vereinen geht so etwas gar nicht.“

Doch in Feldrennach ging es und zwar pünktlich um 14 Uhr. Da marschierte die „Harmonie“ Feldrennach unter der Leitung ihres Dirigenten Achim Stoll vorneweg und bahnte den Weg für befreundete Kapellen aus dem Albtal. Denn das Wochenende umfasste gleichzeitig das Bezirksmusikfest dieser Region. Nicht laufend, sondern bequem im Festwagen sitzend – so folgten sämtliche Vereinsvorsitzende, die die „Harmonie“ auf ihrem musikalischen Weg begleitet hatten oder es noch tun. Ganz vorne dabei waren der aktuelle „Tonangeber“ Thomas Jahn sowie Bürgermeister Helge Viehweg. Nach den in Hippiekleidern aufgetretenen Mitgliedern des Gesangvereins „Liederkranz“ Feldrennach bot die Schweizer Gastkapelle aus Zimmerwald-Niedermuhlern in ihren dunkelgrünen Uniformen ein schönes Bild. Fahnenschwenkend und mit schneidigen Schritten unterstrichen sie ihre zum Besten gegebene Marschmusik.

„Wenn die Männer Musik machen, lassen wir’s woanders krachen“ verkündeten anschließend die Plakate auf dem Wagen der Sekt und Campari ausschenkenden Musikerfrauen. Mit Abgasen nicht sparend knatterten Zweitakter-Mopeds hinterher, gefolgt von mehreren vierrädrigen Oldtimern. Dann wurde es wieder zünftig mit Blasmusik der Kapelle aus Bad Herrenalb-Gaistal. Beim Tempo etwas zurückhalten musste sich der überbordende Erntewagen des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins. Denn vor ihnen schleppten die Sportfreunde Feldrennach ein Tor durch die Straßen. Jeder durfte den Torwart mit seinem Schuss auf die Probe stellen. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.