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Tongewaltig und auf hohem Niveau präsentierte sich das stattliche Blasorchester des Musikvereins Bauschlott bei seinem großen Jahreskonzert in der Gräfin-Rhena-Halle. Die Leitung hatte erstmals der neue Dirigent Philipp Zink. Der Vorbereich der Bühne wurde durch Gabi Bott herbstlich geschmückt. Foto: Dietrich
Tongewaltig und auf hohem Niveau präsentierte sich das stattliche Blasorchester des Musikvereins Bauschlott bei seinem großen Jahreskonzert in der Gräfin-Rhena-Halle. Die Leitung hatte erstmals der neue Dirigent Philipp Zink. Der Vorbereich der Bühne wurde durch Gabi Bott herbstlich geschmückt. Foto: Dietrich
04.11.2018

Musikverein Bauschlott erhielt fürs Jahreskonzert stehende Ovationen

Neulingen-Bauschlott. Tongewaltig präsentierte sich das stattliche Blasorchester des Musikvereins (MV) Bauschlott bei seinem Jahreskonzert in der Gräfin-Rhena-Halle unter dem Motto „Aufbruch“. Die Musiker spielten vor einer herbstlichen Bühnendekoration, die Gabriele Bott gezaubert hatte. Von hohem Niveau waren die Beiträge des in der Höchststufe spielenden Musikvereins.

Bei seiner Begrüßung freute sich Vorsitzender Stefan Weihing, auch den Ehrenvorsitzenden Wilhelm Stößer mit seiner Frau Esther begrüßen zu können. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt dem neuen Dirigenten Philipp Zink aus Ubstadt-Weiher, der seit genau fünf Monaten das Zepter beim MV schwingt. „Lassen Sie sich überraschen, was er für Sie für das diesjährige Jahreskonzert zusammengestellt hat“, sagte Weihing. Durch das Programm führten Sandra Apel und Martin Straub mit Informationen zu den einzelnen Stücken.

Das Orchester mit rund 45 Mitwirkenden hatte das Publikum schon mit „Prima Luce“ eingestimmt. Das heißt so viel wie „erstes Licht“, der Anbruch eines neuen Tages. Das Stück beginnt, wie der Sonnenaufgang am Morgen quasi aus dem Nichts und steigert sich bis zu seinem Höhepunkt, bei dem das Orchester wie eine Kirchenorgel zu klingen vermag. Es folgte unter anderem „First Suite“ mit den drei Sätzen „Chaconne“, „Intermezzo“ und „March“.

Nach der Pause nahm das Orchester die Zuhörer metaphorisch auf eine prachtvolle und abwechslungsreiche „Wanderung“ mit. Eingestimmt wurde mit der Musik zu „Alpina Saga“ aus der Feder des österreichischen Komponisten Thomas Doss. Neben Musicalmelodien aus „Der Zauberer von Oz“, war „Strar Trek (Through the generations)“ eine Auslese der Musik, die während den letzten Jahrzehnte in Fernsehserien und Filmen über das Raumschiff Enterprise verwendet wurde.

Das begeisterte Publikum feierte das große Blasorchester mit stehenden Ovationen rief nach Zugaben.

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