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„Let’s dance“ lautete das Motto beim Konzert in Remchingen. Foto: Farr
„Let’s dance“ lautete das Motto beim Konzert in Remchingen. Foto: Farr
26.01.2016

Musikverein Remchingen: Tuba-Oktett lässt aufhorchen

Das Motto wurde bei der Jahresfeier des Musikvereins Remchingen in der Kulturhalle Programm. Mit „Let‘s dance“ schafften es die Musiker unter Leitung von Roland Eberle, aus dem großen Angebot von Tänzen, Tanzarten und Tanzmelodien durchgängig Bewegung in das Publikum zu bringen.

Die rund dreißig begabten Musiker des Jugendorchesters durften den Auftakt zu einem mehr als zweistündigen, unterhaltsamen Konzert machen und nahmen mit „Gimme some lovin´“ sofort das Motto des Abends auf. Jugendorchester-Dirigent Bastian Fuchs hatte seine Musiker zum Jahreskonzert auf einen hohen Leistungsstand gebracht. Das Hauptorchester eröffnete seinen Part mit rhythmischen Wechseln. Anschließend wurde das Publikum nach Transsilvanien entführt, wo Graf Krolock auf seinem Schloss mit „Tanz der Vampire“ einen Mitternachtsball feierte. Jutta Karcher, ausführte. Interessante Klänge hörte man bei „Danzon No. 2“; da hatte Komponist Marquez verschiedene Musikstile eingebaut und es wechseln sich melodiöse, langsame Teile mit schnellen, rhythmischen Passagen ab und spiegelt so das Lebensgefühl und die Lebensfreude der Kubaner und Mexikaner wieder. Als Solisten glänzten Horst Zeisberg (Klarinette), Phillipp Schelling (Trompete) und Samira Brosi (Piano).

Mit einer Besonderheit warteten dann die Bläser eines „Tuba-Oktetts“ auf. Allen machte es sichtlich Spaß: Peter Bercher, Dirigent Roland Eberle, Markus Haas, Bernhard Knauß, Gerd Kröner, Rouven Lörch, Levin Schickle und Vorstand Stefan Lindermeir präsentierten unter Leitung von Andreas Kubatov den „Säbeltanz“ von Aram Chatschaturjan. Ein besonderes Dankeschön ging an Thorsten Reinau, der inzwischen der Haus- und Hofarrangeur der Remchinger Musiker ist und die Stücke für das Tuba-Oktett arrangiert hat. Weiterhin ging ein Lob an die Ausbilder, die sich beim Musikverein engagieren und so zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben: Andreas Kubatov (tiefes Blech), Alexander Meixner (hohes Blech), Jörg Saur (Klarinetten), Anette Saur-Bitz (Flöten), Fritz Schweikle (Saxophone). Beim „Tanz der Zuckerfee“ aus der Oper „Der Nussknacker“ überraschten die Musiker die Zuhörer mit einer rockigen Version, bei der Samuel Mantel an der E-Gitarre sein Können unter Beweis stellte und Joffrey Bolz und Frank Zuber am Schlagzeug brillierten.