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Das Gebäude, in dem die Caddys der Golfer untergebrachte waren, ist noch umzäunt. Bis Ende des Monats sollen die schwarzen Dachbalken verschwunden sein. Foto: Seibel
Das Gebäude, in dem die Caddys der Golfer untergebrachte waren, ist noch umzäunt. Bis Ende des Monats sollen die schwarzen Dachbalken verschwunden sein. Foto: Seibel
05.11.2015

Nach Brand bei Golfplatz: Eigentümer rechnet mit Baugenehmigung bis Weihnachten

Die Witterung und die Bürokratie – diese zwei Faktoren entscheiden derzeit maßgeblich darüber, wie schnell die Arbeiten an dem Gebäude auf dem Golfplatz „Johannesthaler Hof“ in Königsbach-Stein nach dem Brand im September vorangehen können.

Das Haus, in dem die Caddys der Golfer untergebracht waren, hatte in Flammen gestanden (PZ berichtete). Der Dachstuhl wurde dabei komplett zerstört. „Momentan warten wir auf die Genehmigungen für den Wiederaufbau. Wichtig ist dabei neben einem neuen, verbesserten Brandschutz vor allem der Denkmalschutz. Da muss jeder Balken genau betrachtet werden. Was muss man erhalten, was kann weg“, sagt Achim Freiherr von Saint André von Arnim. Er ist Eigentümer des Geländes und der Gebäude, der Golfclub fungiert als Mieter.

Mit den Genehmigungen rechnet Freiherr von Saint André von Arnim bis Weihnachten. Allerdings kommt dann die Witterung ins Spiel. „Im Winter, bei Schnee und Eis können wir natürlich niemanden aufs Dach lassen.“ Er übt sich daher in Geduld. Und feilt derweil an den Planungen. Großzügig geschätzt rechnet er damit, dass die Handwerker in etwa einem Jahr mit den Arbeiten fertig sind: „Es können aber auch bis zu zwei Jahre werden.“ So lange soll der Rückbau wiederum nicht warten. Im Moment werden die Dachbalken und Ziegel entfernt. Das Baugerüst steht noch und das Gebäude ist umzäunt. Aber nur noch bis zum Konzert PSD Bank Klassik am 28. November mit Max Giesinger zugunsten der PZ-Aktion „Menschen in Not“. Dann sollen die Arbeiten vorerst beendet sein.