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Karlheinz Oehler – hier auf einem Archivbild – hat sich mit dem Corona-Virus infiziert.  Foto: Schrader 

Nach Coronainfektion des Bürgermeisters: Wiernsheimer Rathaus bleibt vorerst zu

Wiernsheim. Der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler ist mit dem Corona-Virus infiziert. Dies hat weitreichende Folgen: Bereits am Samstag hat der Schultes enge Kontaktpersonen informiert und die Daten überdies dem Gesundheitsamt mitgeteilt. Am Montag wurden nun diese Kontaktpersonen sowie ein Teil der Gemeinderäte bereits auf Corona getestet, nachdem in der vergangenen Woche noch eine wichtige Gemeinderatssitzung unter Corona-Bedingungen im Wiernsheimer Bürgersaal stattfand.

Bis die Testergebnisse der Mitarbeiter vorliegen, bleibt das Wiernsheimer Rathaus geschlossen. Das ist von Hauptamtsleiter Michael Siegel und seiner Stellvertreterin Saskia Tsirogiannis auf PZ-Anfrage zu hören. Denn beide haben mittlerweile ausführlich geprüft, wie nun weiter zu verfahren ist.

„Nur die Gemeinderäte, die länger als 15 Minuten enger mit Herrn Oehler in Kontakt waren und die Personen, die bei der Sitzung in der ersten Reihe im Bürgersaal gesessen sind, müssen nun 14 Tage in Quarantäne“, berichtet Saskia Tsirogiannis von ihrem Gespräch mit dem Gesundheitsamt, das dann die Personen direkt kontaktieren wird. Denn wer in Quarantäne muss, entscheidet allein das Gesundheitsamt.

Karlheinz Oehler hatte sich wohl im Urlaub in Griechenland angesteckt. „Ich musste diesen Urlaub machen, er war unumgänglich“, erklärt der Bürgermeister. Denn die Eltern seiner Frau Sevasti leben in Griechenland, sind beide schwer krank und man müsse derzeit mit dem Schlimmsten rechnen, so Oehler. Am kommenden Montag, 9. November, will Oehler seinen Dienst im Rathaus wieder aufnehmen.

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