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18.05.2008

Nach Ehestreit ins Auto gesetzt und ungebremst in einen Lastwagen-Anhänger gerast

NIEFERN-ÖSCHELBRONN. In Lebensgefahr schwebt ein 45-jähriger Mann, der sich nach einem Streit mit seiner Ehefrau am Samstagabend gegen 22 Uhr ins Auto setzte, andere Autofahrer bedrängte und dann in der Enzberger Straße neben der Bahnlinie in Niefern-Vorort mit seinem Geländewagen ungebremst unter den Auflieger eines Sattelschleppers raste.   

Die Bilanz dieser Aktion: Schwerste Verletzungen beim Fahrer des Hyundai-Geländewagens und, so schätzt die Polizei, ein Schaden von 20.000 Euro. Der Mann befuhr nach einem Streit mit seiner Ehefrau zunächst die B 10 von Mühlacker in Richtung Niefern. Nach Aussagen von Zeugen fuhr er hierbei sehr dicht auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf und gab grundlos Signale mit der Lichthupe.

Um den Geländewagen vorbei zu lassen, bog der Vorausfahrende in Höhe der Esso-Tankstelle an der B 10 nach rechts in die Enzberger Straße ab. Der Hyundai-Fahrer folgte, was den Vorausfahrenden wiederum veranlasste, nach links ins Tankstellengelände abzubiegen. Der 45-Jährige fuhr nun geradeaus weiter und schaltete beim Vorbeifahren sein Fahrlicht aus.

Etwa 140 Meter nach der Tankstelleneinfahrt war am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß ein Sattelschlepper abgestellt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei fuhr der Hyundai-Fahrer mit seinem Geländewagen ungebremst unter den Auflieger des Sattelschleppers. Dadurch wurde er in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.