nach oben
„Bedrohliche Wolken über Birkenfeld“: So beschrieb Michael Bischoff seinen Blick am Dienstagabend von Dietlingen hinüber zur Nachbargemeinde. Foto: privat
„Bedrohliche Wolken über Birkenfeld“: So beschrieb Michael Bischoff seinen Blick am Dienstagabend von Dietlingen hinüber zur Nachbargemeinde. Foto: privat
01.06.2016

Nach Unwettern im Land beobachten die Menschen das Wetter genau

Enzkreis/Pforzheim. Nach den jüngsten Unwetterkatastrophen im Land ist die Gefahr noch nicht gebannt. Am Mittwoch schlug die Natur in Niederbayern erbarmungslos zu. Kein Wunder, dass die Menschen derzeit die Wolkenberge über der Region besonders genau im Blick haben. Aus Keltern schickte etwa Michael Bischoff ein Foto dessen, was sich am Dienstagabend im Himmel über Birkenfeld auftürmte, Jula Buess und PZ-Kollegin Sylvia Frey mailten Eindrücke der Wolkenberge im Abendrot über Wimsheim und über Tiefenbronn.

Die Bilder geben einen Eindruck, welche Energie in solchen Gebilden steckt, die an Tagen wie dem trockenen Dienstag voller Schönheit sind – an anderen aber zerstörerische Gewalt entfesseln können.

In der Region war das im Juni 2013 so, in Bretten vor fast genau einem Jahr noch einmal. Hochwassergefahrenkarten des Landes zeigen für 11300 Kilometer Gewässer, wo man mit Fluten rechnen muss. Was man aus ihnen nicht ableiten kann, sind Warnungen vor aktuellen Fluten. In den vergangenen Jahren haben die Schutzmaßnahmen an den größeren Flüssen der Region durchaus Wirkung gezeigt. Sorgenkinder waren ähnlich wie bei den jüngsten Flutdramen im Land eher die kleinen Bäche, die durch plötzliche, heftige Regenmengen zu ungeahnter Größe anschwollen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.