nach oben

Happiness Festival

„Bis zum Wochenende soll alles weg sein“, sagt Chef-Organisator Benjamin Stieler (rechts), hier mit Jan, Arnd, Michi und Joni (von links) aus seinem Helferteam.
„Bis zum Wochenende soll alles weg sein“, sagt Chef-Organisator Benjamin Stieler (rechts), hier mit Jan, Arnd, Michi und Joni (von links) aus seinem Helferteam.
Das Happiness-Festival aus der Vogelperspektive: In der Mitte die Hauptbühne samt Mischerturm, Verpflegungszelten und dem Bereich der Rettungskräfte. Rechts davon der Zeltplatz, links davon der Backstagebereich (weiße Zelte), Parkplätze und der Rest des Campinggeländes. Aufgenommen hat dieses Foto PZ-Leser Holger Leicht am Freitagnachmittag aus einem Motorsegler.  Leicht/Bernhagen/Jacob
Das Happiness-Festival aus der Vogelperspektive: In der Mitte die Hauptbühne samt Mischerturm, Verpflegungszelten und dem Bereich der Rettungskräfte. Rechts davon der Zeltplatz, links davon der Backstagebereich (weiße Zelte), Parkplätze und der Rest des Campinggeländes. Aufgenommen hat dieses Foto PZ-Leser Holger Leicht am Freitagnachmittag aus einem Motorsegler. Leicht/Bernhagen/Jacob
Humorvolle Entschuldigung: Festivalbesucher bauten auf die Schnelle einen Ersatz für den abgebrannten Hochsitz.
Humorvolle Entschuldigung: Festivalbesucher bauten auf die Schnelle einen Ersatz für den abgebrannten Hochsitz.
11.07.2016

Nach dem Happiness-Festival folgt das große Saubermachen

Montagmittag in Schwann. Blitze zucken, Donner grollt, es regnet – nach einem Wochenende voller Sonne, an dem 8500 Fans sich und die insgesamt 22 Bands beim Happiness-Festival gefeiert haben. Organisator Benjamin Stieler grinst müde, aber zufrieden: „Beim Abbau ist ein bisschen Regen vielleicht gar nicht so schlecht, dann staubt’s nicht so.“

Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang. Bis zum Wochenende soll alles weg sein. „Dieses Jahr mussten wir viel weniger Müll aufsammeln“, freut sich Stieler. Das eingesetzte Umweltteam habe sich bewährt. Auch sonst sei dank der 150 Helfer, die in Spitzenzeiten im Einsatz waren, auch mit 500 Besuchern mehr pro Tag alles reibungslos gelaufen: „Nur die Toilettensituation müssen wir verbessern.“ Am musikalischen Konzept will Stieler festhalten: „Der Mix aus Hip-Hop und Rock kam wieder gut an.“ Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg, der sich selbst einige Bands angehört hat, sagte am Samstag: „Es war zwar auch für die Gemeindeverwaltung wieder eine Menge Arbeit, aber organisatorisch lief alles reibungslos.“

Günther Haas, Einsatzleiter der Polizei, die in der Spitze mit rund 40 Beamten im Einsatz war, zog am Samstagabend eine positive Bilanz: „Das war alles im Rahmen. Es gab ein paar Diebstähle aus Zelten und etwa 30 Leute haben wir mit Drogen erwischt, aber ausschließlich mit weichen, sprich Marihuana.“ Michael Stein vom Deutschen Roten Kreuz aus Neuenbürg, der die Arbeit von DRK und Maltesern koordinierte, erklärte am Samstag: „Es war wesentlich entspannter als im Vorjahr.

Hochsitz abgefackelt

Die Feuerwehren aus Straubenhardt und Neuenbürg waren nach zwei ruhigen Festivaltagen in der Nacht auf Sonntag dann doch noch gefordert. Gegen 4 Uhr morgens ging ein Hochsitz beim Campingplatz in Flammen auf. Etwa 25 Zelte und Pavillons mussten evakuiert werden. 18 Kräfte waren im Einsatz, konnten den Hochsitz und einen 15 Meter hohen Baum aber nicht mehr retten. Verletzt worden sei niemand, so die Polizei, die nun wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.