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09.11.2015

Nach dem Vergleich geht der Streit in Remchingen weiter

Remchingen. Die Bürgerinitiative (BI) Remchingen meldet sich in Sachen des juristischen Hin und Hers zwischen ihrem Sprecher Lorenz Praefcke und der Gemeinde nun selbst zu Wort. Praefcke ist aus persönlichen Gründen für eine Stellungnahme zwar weiterhin nicht zu erreichen, dafür weist sein BI-Vorstandskollege Hans-Joachim Schmidt explizit daraufhin, dass es lediglich zu einem Vergleich der beiden Parteien gekommen sei. Auch die Bezeichnung der BI als „verschwindend kleine Gruppe“ durch einen Gemeinderat stößt ihm sauer auf.

Praefcke sei mit dem Vergleich keineswegs mundtot. Der BI-Sprecher dürfe weiterhin darauf hinweisen, dass Ortsbaumeister Udo Schneider ihm am Telefon mitgeteilt habe, „dass es von Nachteil für ihn, seine Familie und seine Praxis sei, wenn er sich weiterhin für die BI engagiere“, so Schmidt. Gleichwohl ist die Bezeichnung dieser Aussage von Schneider als Bedrohung für Praefcke fortan tabu. Ansonsten droht ihm eine Strafe von 5000 Euro. So endete der Vergleich vor dem Landgericht Karlsruhe, dies hatte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mitgeteilt.

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