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05.02.2014

Nach der Kreiselausfahrt ins Schleudern geraten: Frontalcrash

Remchingen. Zwei Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der L339 bei Remchingen-Wilferdingen. Weil sie am Mittwoch um 14.50 Uhr auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet, war eine 46-jährige Autofahrerin im Gegenverkehr frontal mit dem Auto einer 56-Jährigen zusammengestoßen.

Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei Pforzheim war am Mittwoch um 14.50 Uhr die 46-Jährige auf der L339 von Wilferdingen in Richtung Nöttingen unterwegs. Nach der Ausfahrt aus dem am Ortsende gelegenen Kreisel geriet deren Auto aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Zunächst prallte das Auto am rechten Fahrbahnrand gegen den Bordstein und driftete von dort weiter in den Gegenverkehr. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Auto einer 56-Jährigen.

Die 46-Jährige erlitt Prellungen am Oberkörper und kam mit dem Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus. Ebenfalls mit Prellungen und Verdacht auf ein Schleudertrauma musste die Unfallgegnerin nach der Erstversorgung durch ein Rettungsteam in eine Klinik gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe, die auch in geringen Mengen ins angrenzende Erdreich drangen, war die Freiwillige Feuerwehr aus Remchingen mit zwei Mann am Unfallort. Ein Vertreter vom Umweltamt des Landratsamtes Enzkreis kam wegen der Gefahr einer Bodenverunreinigung ebenfalls vor Ort. Zudem war eine Nassreinigung der Fahrbahn durch eine Spezialfirma notwendig.

Die L339 war zwischen dem Kreisel bei Wilferdingen und Nöttingen bis gegen 17 Uhr voll gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen des Verkehrs in beiden Richtungen.