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Sommerlicher Amtswechsel: Ende Juli verabschiedete der Verein „miteinanderleben“ offiziell die langjährige Geschäftsführerin Katja Kreeb in ihr neues Amt als Sozial dezernentin des Enzkreises und begrüßte ihren Nachfolger Frank Kontermann (rechts). Der nahm die Geschäfte zum 1. Oktober auf, beendet die Tätigkeit aber nun zum Jahresende. Für Katja Kreeb ist „miteinanderleben“ ein wichtiger Ansprechpartner – besonders für die Betreuung der Flüchtlinge im Enzkreis.Foto: Seibel, Archiv
Sommerlicher Amtswechsel: Ende Juli verabschiedete der Verein „miteinanderleben“ offiziell die langjährige Geschäftsführerin Katja Kreeb in ihr neues Amt als Sozial dezernentin des Enzkreises und begrüßte ihren Nachfolger Frank Kontermann (rechts). Der nahm die Geschäfte zum 1. Oktober auf, beendet die Tätigkeit aber nun zum Jahresende. Für Katja Kreeb ist „miteinanderleben“ ein wichtiger Ansprechpartner – besonders für die Betreuung der Flüchtlinge im Enzkreis.Foto: Seibel, Archiv
Bruno Klopfer
Bruno Klopfer
04.12.2015

Nach nur zwei Monaten braucht „miteinanderleben“ einen neuen Chef

Wenn es um wichtige soziale Projekte im Enzkreis geht, führt am Verein „miteinanderleben“ fast kein Weg vorbei. Der Verein, zu dem auch eine gemeinnützige GmbH gehört, spielt zurzeit vor allem in der Flüchtlingsbetreuung eine zentrale Rolle. Für diese Aufgabe zeichnet „miteinanderleben“ im Auftrag des Enzkreises verantwortlich.

Nach zwölf Jahren als Geschäftsführerin war Katja Kreeb im Sommer als Sozialdezernentin ins Landratsamt Enzkreis gewechselt. Als ihr Nachfolger hatte sich Frank Kontermann gegen viele Mitbewerber durchgesetzt. Jetzt beginnt für „miteinanderleben“ die Suche bereits von Neuem. Zwei Monate nach dem offiziellen Dienstantritt Kontermanns am 1. Oktober. Schon seit dem 1. Dezember führt der Vorstand die Geschäfte kommissarisch. Zum Ende des Jahres trennen sich neuer Geschäftsführer und Verein.

Schnelle Suche nach Nachfolger

Derzeit erreicht man deshalb den früheren Kreisrat Bruno Klopfer, Vorsitzender des „miteinanderleben“-Vorstands, im Büro des Vereins an der Kronprinzenstraße in Pforzheim. Die Sacharbeit des Vereins laufe wie gewohnt weiter, sagt er. Da könne der Verein auf die Kompetenz und Erfahrung seiner Mitarbeiter bauen. Die Situation in der Geschäftsführung will er nicht als außergewöhnliche Entwicklung verstanden wissen. Genauso wie Frank Kontermann selbst, der weiter keine Stellung nehmen möchte. Klopfer sagt noch: „Wir haben ein Stück weit geschaut, ob wir auch für eine längere Zusammenarbeit zusammenpassen.“

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