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Margot Burkhardt (von links) und Elisabeth Aberger beim Abbauen der letzten Ausstellung im Haus Bühler. Foto: Privat
Margot Burkhardt (von links) und Elisabeth Aberger beim Abbauen der letzten Ausstellung im Haus Bühler. Foto: Privat
16.01.2018

Nach zwölf Jahren ist Schluss mit den Weihnachtsausstellungen im Schömberger Haus Bühler

Schömberg. Sie standen hinter den Weihnachtsausstellungen im Schömberger Haus Bühler: Elisabeth Aberger, Margot Burkhart und Karola Hauf haben in den vergangenen zwölf Jahren Themen gesucht, Exponate zusammengestellt, alles liebevoll aufgebaut und mit Flyern für die Veranstaltung geworben. Jetzt haben die drei rührigen Damen einen Schlussstrich unter diese Aktivitäten gezogen.

Die zwölfte Ausstellung war auch gleichzeitig die letzte, teilen sie mit.

Schöne Erinnerungen

„Es muss ja nicht sein, dass die Ausstellungen im Heimatmuseum ganz aufhören“, meint Elisabeth Aberger. „Vielleicht finden sich ja andere Vereine, die die Räume dafür nutzen möchten – mit neuen Ideen und neuen Themen.“ Ihre beiden Mitstreiterinnen und sie seien jetzt über 70 Jahre alt – genügend Anlass, sich zurückzuziehen. In den vergangenen Jahren hätten sie viele schöne Ausstellungen auf die Beine gestellt, erinnert sie sich. Da sei der noch „ganz bescheidene“ Anfang mit Holzmodeln gewesen, dann die Spielzeug-Ausstellung, für die die Firma Steiff ihnen Exponate zur Verfügung gestellt habe oder auch die Schau mit Stücken aus dem Erzgebirge, die einer Familie aus Karlsruhe gehören. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Ausstellung mit Trachten und Handarbeiten aus Schömberg, die sehr gut ankam. „Damals hatten wir 700 Besucher“, erzählt sie.

Im Lauf der Jahre sei auch ein Begleitprogramm angeboten worden. So gab es eine musikalische Umrahmung mit der Stubenmusik und den Veeh-Harfen, außerdem wurde Kaffee und Kuchen angeboten. So kam auch jedes Jahr eine schöne Summe für den guten Zweck zusammen. In diesem Jahr – es ging um weihnachtliche Dekoration in den Nachbarländern – sei die Resonanz leider nicht so groß gewesen, bedauert Elisabeth Aberger. Die Adventszeit sei kürzer gewesen und an zwei Sonntagen habe ihnen außerdem das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch sind 300 Euro für den guten Zweck zusammen gekommen. 200 Euro erhält die Schömberger Kinderklinik, 100 Euro gehen an das Marionettentheater Mottenkäfig in Pforzheim.