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Aus blauen Tonnen, Brettern, Seilen und Gurten bauten die Kinder fahrtüchtige Flöße. Später ging‘s damit auf die Pfinz.  Privat
Aus blauen Tonnen, Brettern, Seilen und Gurten bauten die Kinder fahrtüchtige Flöße. Später ging‘s damit auf die Pfinz. Privat
25.08.2017

Nachwuchsflößer auf hoher See unterwegs

Der Lionsclub Remchingen-Pfinztal hat in den Sommerferien die Veranstaltung Floßbau an der Pfinz angeboten. In den Salzwiesen lag alles bereit: blaue Tonnen, Seile, Bretter und Gurte. Keine leichte Herausforderung für die 45 Ferienkinder aus Remchingen und Pfinztal, die den legendären Helden Tom Sawyer und Huckleberry Finn vom Mississippi nacheiferten und aus den Materialien funktionsfähige Flöße bauen wollten.

Mit Feuereifer stürzten sich die Zehn- bis 14-Jährigen auf die Arbeit und in der Reederei am Ufer entstehen die gewagtesten Konstruktionen. Bereits im fünften Jahr organisierten Dörte Benoit und Rainer David vom Lions Club Remchingen-Pfinztal in Kooperation mit „Vogelmann Adventures“ den Floßbau an der Pfinz und wie immer war die Begeisterung der Teilnehmer riesengroß. Mit dem Selbstbau allein ist es aber nicht getan. Für den Stapellauf müssen die Flößer auch eine kreative Fahne gestalten und sich einen Vers zum lustigen Schiffsnamen ausdenken. Dann kommt der Floß-TÜV, vertreten durch die zwei Erlebnispädagogen. „Black Wolf“, „Brombärchen“, „Buntes Dreieck“, „Destiny“ und „Namenlos“ durften mit Wimpel in den See, genauer, ins Pfinzwasser stechen.