nach oben
150 Remchinger haben sich über den Fortschritt am Nöttinger Hochwasserrückhaltebecken und über lokale Schutzmaßnahmen an Pfinz und Kämpfelbach informiert. Foto: Zachmann
150 Remchinger haben sich über den Fortschritt am Nöttinger Hochwasserrückhaltebecken und über lokale Schutzmaßnahmen an Pfinz und Kämpfelbach informiert. Foto: Zachmann
06.07.2016

Nächstes Hochwasser im Nacken: Gemeinde informiert zum Schutz vor den Fluten

Remchingen. Der Gedanke ans Hochwasser beschäftigt die Remchinger, sonst wären am Dienstagabend kaum 150 Bürger zur Infoveranstaltung der Gemeinde in die Kulturhalle gekommen. Michael Bauch (Ingenieurbüro Muff-Hohmann) erläuterte die Fortschritte des bereits 2011 in die Wege geleiteten Verfahrens zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Gemeinde.

Kernpunkt: Das Nöttinger Rückhaltebecken. Ende der 1990er-Jahre gebaut, sollte es mit einem Rückhalteraum von 160 000 Kubikmetern Schutz vor einem 100-jährigem Ereignis bieten. Aufgrund von Absetzungen und zunehmenden Starkregenereignissen schützt es tatsächlich nur noch gegen 30- bis 40-jährige Ereignisse sicher, wobei eine vollumfängliche Standsicherheit nicht mehr gewährleistet sei. Die gewaltige Ertüchtigung, die wieder 100-jährigen Schutz bieten soll, würde den Rückhalteraum um das Dreifache auf 550 000 Kubikmeter vergrößern – und dabei auch die Nutzbarkeit des Bestandes sowie einen naturnahen Durchlass an Pfinz und dem an dieser Stelle dann verdohlten Mühlkanal bieten.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.