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Wie hier auf dem Symbolfoto flogen auf einer nächtlichen Zugfahrt von Stuttgart nach Karlsruhe die Fäuste. Männer aus Algerien beraubten Fahrgäste und verletzten einen Mann. Die mutmaßlichen Täter stehen nun in Pforzheim vor Gericht. Foto: dpa-Archiv
Wie hier auf dem Symbolfoto flogen auf einer nächtlichen Zugfahrt von Stuttgart nach Karlsruhe die Fäuste. Männer aus Algerien beraubten Fahrgäste und verletzten einen Mann. Die mutmaßlichen Täter stehen nun in Pforzheim vor Gericht. Foto: dpa-Archiv
30.08.2016

Nächtlicher Überfall im Zug: Mutmaßliche Täter vor Gericht

Eigentlich wollten die Fahrgäste auf ihrem nächtlichen Weg mit der Bahn von Stuttgart nach Karlsruhe nur eine Mütze voll Schlaf nehmen. Doch für einige von ihnen begann nach Mitternacht ein Albtraum. Eine Gruppe von Algeriern war systematisch durch den Zug gegangen und hatte Passagiere massiv bedrängt, beraubt und einen jungen Schweizer sogar mit Faustschlägen und Fußtritten traktiert.

Zwei der mutmaßlichen Täter, die in Heidelberg beziehungsweise in Heilbronn gemeldet sind, stehen seit gestern in Pforzheim vor Gericht. Die Asylbewerber müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Raub verantworten. Dem 28-jährigen Rädelsführer der Gruppe drohen bis zu drei Jahre Haft. Ein Geständnis wollten die Angeklagten am ersten Verhandlungstag nicht ablegen. Ereignet hatten sich die nächtlichen Übergriffe in den Bahnabteilen vor gut einem Jahr auf der Strecke zwischen Stuttgart und Pforzheim. Sie endeten in Enzberg, als die Täter den Zug fluchtartig verließen, weil ein Fahrgast per Handy die Polizei verständigt hatte. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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