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Die Bilfinger Ebb-Trolle eröffneten mit dem Narrenbaumstellen die fünfte Jahreszeit.  Manfred Schott
Die Bilfinger Ebb-Trolle eröffneten mit dem Narrenbaumstellen die fünfte Jahreszeit. Manfred Schott
13.01.2016

Narrenbaum der Ebb-Trolle steht wieder auf dem Bilfinger Dorfplatz

„Die ‚Drei Weisen aus dem Morgenland‘ geben der Fasnet heuer die Hand; das ‚Häs‘ darf nun wieder aus dem Schrank – Gott sei Dank!“ Mit dieser frohen Botschaft eröffnete zum Auftakt der fünften Jahreszeit Christiane Stepper, die Chef-Sprecherin der Bilfinger Ebb-Trolle, die Narrenbaumaufstellung auf dem Bilfinger Dorfplatz „Helle Platt“.

Es war schon ein kleines Narrenjubiläum, denn – wie zu hören war – feierten die lustigen und listigen Ebb-Troll-Wuschelköpfe in ihren bunt karierten Kostümen bereits zum elften Mal dieses zum Volksfest gewordene Narrentreffen mit einigen Hundert Besuchern. Es ist der agilen Gruppe wieder gelungen, rund ein Dutzend Narrengruppen zwischen Karlsruhe und Stuttgart nach Bilfingen zu bringen, die mit toller und schräger Musik das Narrenbaumstellen begleiteten.

Darunter waren die Russegugge aus Auerbach, die Noten-Chaoten und die Hotschek Hexen, beide aus Grötzingen, die Hutselmännchen der Zigeunerinsel Stuttgart, die Dennacher Trolle und D’Lumbe Diere Hexen, die Weiherwälder Belzebube, die Narrenzunft Ittersbach sowie die Pfinztrolle aus Remchingen.

Die Bilfinger Narren zeigten starke Präsens mit dem Prinzenpaar Laura I. und Tobias I., den Prinzengarden, dem Narrenbund Kakadu, den Schildwachhexen und den Brunnenhexen. Die Bürgermeisterstellvertreter Gaby Hunter und Thomas Seiffarth feuerten gemeinsam mit gereimten Grußworten die Mai- und Narrenbaum erprobten Feuerwehrleute an. Sie waren es, die unter dem Kommando von Erich Rapp den Ebb-Trollen die schwere Last des langen geschälten Stamms abnahmen, der mit dem Wurzelstock gen Himmel ragte, und ihn standsicher in der Erde versenkten – wie es die Tradition verlangt.

Damit ist die Welt in Bilfingen mit ihrem bunten Narrentreiben bis Aschermittwoch symbolisch auf den Kopf gestellt.