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Raumprobleme gelöst: Zunftmeisterin Sabine Hofmann, Präsidentin Regina Fuchs und Mäddich-Bühne-Chef Wolfgang Haberstroh unterzeichnen die Hallenmietverträge (vorne, von links). Als Zeugen dabei: Altbürgermeister Ernst Korb und Mäddich-Vize Hubert Sandner (dahinter, von links).  Foto: Manfred Schott 

Narrenbund „Kakadu“ Bilfingen und Bilfinger „Schildwachhexen“ mit gemeinsamer Lagerhalle

Kämpfelbach-Bilfingen. Der Narrenbund „Kakadu“ Bilfingen baut an der Steiner Straße schräg gegenüber der Kämpfelbachhalle eine Arbeits- und Lagerhalle mit einer Grundfläche von etwa 300 Quadratmetern.

Damit kann der Verein alle seine für die Faschingskampagne notwendigen Utensilien für den Wagen- und Kulissenbau zusammenfassen, die bisher verstreut in der Alten Kelter, in Scheunen und Garagen untergebracht sind. In der Halle kann dann auch für die neue Saison effektiv gearbeitet werden. Die Bilfinger „Schildwachhexen“ haben bisher dieselben Probleme. Ihr Hexenwagen ist in Stein untergebracht. In weiteren drei Scheunen haben die anderen Hexenutensilien während des Jahres eine Bleibe gefunden. Die „Mäddich-Bühne“ muss aus statischen Gründen ihr Domizil im Gasthaus „Krone“ räumen. Auch sie braucht einen Lagerplatz und eine Möglichkeit für den Kulissenbau. Der Narrenbund, die Schildwachhexen und die Mäddich-Bühne werden jetzt ihre Raumprobleme mit dem Neubau der Kakadu-Halle gemeinsam lösen. Die Organisationen haben sich darauf geeinigt, dass die Schildwachhexen und die Mäddich-Bühne in der neuen Halle Flächen für eigenen Räume mieten können.

Altbürgermeister Ernst Korb arbeitete mit den Vereinen entsprechende Mietverträge aus. Diese wurden gemeinsam von Kakadu-Präsidentin Regina Fuchs sowie Zunftmeisterin Sabine Hofmann und Mäddich-Chef Wolfgang Haberstroh im Kakadu-Spiegelsaal des Bilfinger Vereinshauses unterzeichnet. Danach mietet die Mäddich-Bühne für die Dauer von 30 Jahren einen Raum in der Größenordnung von 50 Quadratmetern an. Bei den Schildwachshexen sind es 25 Quadratmeter. Beide Vereine bezahlen die Miete für 30 Jahre im Voraus und tragen damit wesentlich zur Finanzierung der Baukosten bei. Dazu kommen die Betriebskosten, die jährlich abgerechnet werden.

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