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Viele Besucher genossen das regionale Angebot beim zehnten Naturpark-Markt in Feldrennach. Molnar
Frischer Fisch: „Edi’s Forellenräucherei“ von Eduard Fruck aus Althengstett war zum ersten Mal dabei.
04.10.2015

Naturparkmarkt – eine Erfolgsgeschichte

Mal Regen und mal Sonnenschein gab es gestern beim Naturpark-Markt in Feldrennach. Und natürlich noch viel mehr: Von Honig, Hausmacherwurst und Holzofenbrot über geräucherte Forellen und Bärlauch-Pesto bis hin zu Speisekürbissen, Streuobstprodukten und Schnaps war alles zu finden. Bis es offiziell losging, mussten die Besucher jedoch ein wenig warten.

In der Stephanskirche wurde das Erntedankfest mit einem Gottesdienst gefeiert, danach begrüßten Bürgermeister Helge Viehweg, Pfarrer Matthias Gerlach und Friederike Stetter vom Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord die Gäste im Festzelt. „Der Naturpark-Markt ist eine Erfolgsgeschichte“, freute sich Viehweg, bereits den zehnten Markt im Herzen des Straubenhardter Ortsteils eröffnen zu können. Stetter sprach einen besonderen Dank an die Beschicker aus, die dafür sorgten, dass frische und qualitativ gute Waren direkt aus der Region zu den Menschen kämen. „Kommen Sie, schauen Sie, probieren Sie“, lud die Projektmanagerin ein, das Angebot der 40 Erzeuger, Vereine und Einrichtungen wahrzunehmen.

Zum ersten Mal vertreten war Eduard Fruck aus Althengstett, der in seiner dampfenden Forellenräucherei frische Fische aus Calmbach räucherte. Viele ließen sich die Schwarzwälder Spezialität gleich schmecken. „Hervorragend“, schwärmte zum Beispiel Ramon Genthner aus Feldrennach. Auch die Lockenkartoffeln, die Martin Mast mit einer Bohrmaschine, Marke Eigenbau, in Form brachte und anschließend frittierte, kamen nicht nur beim Bürgermeister gut an.

Gegenüber von Masts Schäferwagen hatte Thomas Berger aus Hörschweiler seinen Stand aufgebaut – mit Apfelessigen aus Streuobst und verschiedenen Ölen. „Das schmeckt aber intensiv“, sagte Hermann Roth begeistert, nachdem er einen Teelöffel Mohnöl probiert hatte. Zum Kosten standen auch ausgefallene Senf- und Meerrettichsorten bereit.

Und an den Brotspießen mit hausgemachter Wurst vom Bauernhof eines Herrenalber Familienbetriebs kam ebenfalls keiner vorbei. „Das ist richtig nett hier, alles ist mit Liebe gemacht“, meinte Ingrid Klauser, die mit ihrem Mann Gerald und den Enkeln Celine und Nico extra aus Mühlacker gekommen war. Für Kinder gab es Bastelangebote und Ponyreiten, für die Besucher im Festzelt Musik und Programm von Sport- und Tanzvereinen.