760_0900_107653_Engagement_Spaziergang_Natur_in_Keltern.jpg
Mahena Weik (von links) von der Freiwilligenagentur Pforzheim/Enzkreis lässt sich vom Vorsitzenden des Vereins „Natur in Keltern“ Fritz Dittus eine Krötenleiteinrichtung erklären. Auch Landrat Bastian Rosenau und 15 Vereinsmitglieder sowie an einem ehrenamtlichen Engagement Interessierte hören gespannt zu.  Foto: Tilo Keller 

Naturschutz ist mehr als Krötentragen und Bäumepflanzen: Wie Ehrenamtliche in Keltern etwas für die Umwelt tun

Keltern-Ellmendingen. Der Verein „Natur in Keltern“ zeigt Landrat Rosenau das Gebiet Roggenschleh. Die Aktion soll potenzielle Helfer für den Naturschutz begeistern.

Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Naturschützern vom Verein „Natur in Keltern“ am gestrigen Freitag. Zusammen mit Landrat Bastian Rosenau und Menschen, die sich für ein freiwilliges Engagement interessieren ging es auf einem regnerischen Spaziergang durch den Ellmendinger Roggenschleh. Organisiert hatte die Begegnung die Freiwilligenagentur Pforzheim/Enzkreis, die mit ihrem sogenannten Engagement-Spaziergang durch den westlichen Enzkreis Ehrenamtliche an passende Organisationen vermitteln möchte.

Auch wenn der Naturschutzverein in Keltern noch in den Kinderschuhen steckt (er wurde im Juni gegründet), haben die Streiter für die Umwelt schon etliche Erfahrungen auf dem Gebiet vorzuweisen. Zum Beispiel der Vorsitzende Fritz Dittus. Seit 20 Jahren setzt er sich in einer Initiative für die Natur in seinem Heimatort ein. „Jeder will was für die Umwelt machen“, nimmt Dittus den Gesellschaftstrend auf, „aber niemand koordiniert das richtig.“

Kröten auf der Wanderung

Anschaulich erklärt der Vorsitzende den Anwesenden die Straßengräben für Frösche an der Landesstraße Richtung Dietenhausen, in denen sich die Amphibien bei ihrer Laichwanderung auf dem Weg zum Biotop Roggenschleh sammeln und von Helfern dann auf die andere Straßenseite getragen werden. Nur ein Einsatzbereich, für den immer fleißige Helfer gebraucht werden, wie er Mahena Weik von der Freiwilligenagentur mit auf den Weg gibt. „Unsere Themen sind so vielfältig wie die Natur“, beschreibt er die Tätigkeiten seiner bisher 30 Mitstreiter im Verein.

Mehr lesen Sie am 9. November in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.