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Auf der Hitliste des Netzwerks 60 Plus in Königsbach-Stein stehen die regelmäßigen Café-Treffs in beiden Ortsteilen. Foto: Faulhaber
Auf der Hitliste des Netzwerks 60 Plus in Königsbach-Stein stehen die regelmäßigen Café-Treffs in beiden Ortsteilen. Foto: Faulhaber
28.02.2017

Netzwerk 60 Plus berichtet in Königsbach-Stein im Gemeinderat

Königsbach-Stein. Von der Smartphone-Sprechstunde über Boule, Vorträge oder Café-Treffs reicht das abwechslungsreiche Programm des Netzwerks 60 Plus für ältere Mitbürger in Königsbach-Stein.

Diese und weitere Angebote gibt es seit nahezu zwei Jahren. Mit Michaela Bruder hat die Verwaltung dafür eine in Altenpflege und Beratung erfahrene Fachfrau eingestellt. Nun gab Bruder in der Gemeinderatssitzung im Steiner Rathaus einen Rückblick auf die Arbeit des Netzwerks und einen Ausblick auf die Vorhaben. Insgesamt 27 aktive Netzwerker stemmen in fünf verschiedene Teams und vier Gruppen das Programm, so Bruder. Die 290 von ihnen durchgeführten Aktivitäten wurden von durchschnittlich rund elf Personen (insgesamt 3087) wahrgenommen, wobei die Frauen eine Zweidrittel-Mehrheit bildeten.

Die Hitliste wird von den regelmäßigen Café-Treffs angeführt, gefolgt von Vorträgen und Informationen, Boule, Smartphone-Sprechstunde, Spieletreff, Wandern, Radeln und PC-Sprechstunde. Wie Bruder ausführte, werden die Angebote im Bereich Begegnung und Geselligkeit sehr gut von den Frauen besucht, die Sparte Bewegung und Sport sei eher die Domäne der Männer. „Gut angenommen werden unsere Veranstaltungen, die wir etwa einmal im Monat anbieten, wie Theaterfahrten, Ausflüge, Besichtigungen oder Museumsbesuche“, so Bruder. Neu waren unter anderem Informationsveranstaltungen zu Themen rund ums Alter und Altwerden, Exkursionen, die Geburtstagsmatinee mit den Lollipops, Kooperationen mit Vereinen, etwa „Kultur im Ort.“ Auch die Mitarbeiterpflege sei nicht zu kurz gekommen.

Kleine Erfolge kann auch das Team „Barrierefrei“ verbuchen: So wurde wunschgemäß die Eingangstür im Königsbacher Rathaus automatisiert, und beim Ausgang zur Leopoldstraße werden an den Treppenstufen noch Markierungen für Sehbehinderte angebracht.