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Timo Leonhard (links) und Lars Toberer vom THW-Ortsverband Niefern-Öschelbronn sind stolz auf den raschen Baufortschritt. Foto: Tilo Keller
Timo Leonhard (links) und Lars Toberer vom THW-Ortsverband Niefern-Öschelbronn sind stolz auf den raschen Baufortschritt. Foto: Tilo Keller
09.07.2017

Neubau der THW-Unterkunft in Niefern als Herausforderung

Der Neubau der Unterkunft des Technischen Hilfswerks (THW) in Niefern-Öschelbronn geht voran. Die Fahrzeughalle auf der einen Seite und das Gebäude mit Büro- und Funktionsräumen daneben sind bereits in ihren stattlichen Volumen erkennbar

Niefern-Öschelbronn. „Ein Neubau dieser Größe ist für uns ehrenamtliche Helfer eine große Herausforderung“, sagte Timo Leonhard, Ortsbeauftragter des THW.

In der Brühlstraße 32 in Öschelbronn entstehen auf dem 2900 Quadratmeter großen Grundstück eine große Fahrzeughalle mit neun Stellplätzen und ein weiteres Gebäude mit 400 Quadratmetern für Büros, Schulungsraum und sonstige Funktionen. Die Fertigstellung ist für Februar 2018 geplant.

Helfer dazugekommen

Das entstehende Bauwerk hat Auswirkungen auf die Teamstärke des THW-Ortsverbands. „Es ist eine tolle Sache für die Helferwerbung“, erklärte Lars Toberer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Ortsverbands. „Wir haben im letzten Jahr 16 neue aktive Helfer gewonnen“, ergänzte Leonhard. Auch für die Minigruppe für Kinder von sechs bis zehn Jahren, die im letzten Jahr ein Pilotprojekt war, gebe es großen Andrang. Lutz Leide, Spartenleiter des Bundesamts für Immobilienaufgaben, sagte bei einem Baustellenbesuch, dass man alles dran setze, dass die neue Unterkunft zum 60-jährigen Bestehen des Ortsverbands im nächsten Jahr fertig werde.

„Als wir im August letzten Jahres den ersten Spatenstich auf einer staubigen Fläche gemacht haben, war nicht abzusehen, was hier wächst“, merkte Olaf Sandmann, stellvertretender Landesbeauftragter des THW, an. Erik Höppe, Projektleiter vom staatlichen Hochbauamt Karlsruhe, erinnerte an so manches Problem, das der Baubeginn mit sich brachte, wie zum Beispiel der Besuch der Kampfmittelbeseitigung. Schließlich erwähnte er das Problem, ausführende Firmen zum günstigen Preis zu finden.

Landtagsabgeordneter Dr. Erik Schweickert (FDP) lenkte das Augenmerk auf die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen. Damit spielte er auf das historisches Ereignis an, als bei einem Großbrand die Schlauchkupplungen der Feuerwehr aus Niefern und der Feuerwehr aus Öschelbronn nicht zusammenpassten.

Unter den Besuchern waren unter anderem auch Bundestagsabgeordnete Katja Mast (SPD), Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Bündnis 90/Die Grünen) und viele Gemeinderäte sowie Vertreter von Helfervereinigungen.