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In einem Reihenabstand von zwei Metern wurden 5500 Jungbäume auf der Rekultivierungsfläche des Dietlinger Steinbruchs gepflanzt. Im Bild zusehen ist Diplom-Forstwirt Steffen Niehl (rechts) von der Fachfirma Flickinger & Tollkühn mit seinem Mitarbeiter Kamil Lewandowski. Foto: Ossmann
In einem Reihenabstand von zwei Metern wurden 5500 Jungbäume auf der Rekultivierungsfläche des Dietlinger Steinbruchs gepflanzt. Im Bild zusehen ist Diplom-Forstwirt Steffen Niehl (rechts) von der Fachfirma Flickinger & Tollkühn mit seinem Mitarbeiter Kamil Lewandowski. Foto: Ossmann
29.03.2016

Neue Bäume auf der Rekultivierungsfläche in Dietlingen

Kelterns Landschaft ist geprägt von Weinbergen, Feldern, Wiesen und Wäldern. Aber auch von einem imposanten Steinbruchbetrieb in höchster Lage der Gemarkung: im Dietlinger „Klettenbusch“. Schon seit Jahrzehnten wird dort Muschelkalk als wichtiger Rohstoff für den Straßen- und Wegebau abgebaut.

Aus dem ehemals in geringem Umfang betriebenen Steinbruch Vollmer ist heute ein Steinbruch- und Erddeponiebetrieb der Firma „NSN Natursteinwerke im Nordschwarzwald“ geworden. Modern und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend betrieben, halten sich Abbau, Verfüllung und Rekultivierung die Waage. Dabei war die Abbaugenehmigung und Erschließung des ehemaligen Waldbestands noch bis vor zwei Jahrzehnten ein Politikum. Damals bestanden Bedenken, dass die Abbauflächen nicht zeitnah verfüllt und die Rekultivierung nicht ordentlich erfolgen würde.

Gerade eben erfolgten Rekultivierungs- und Aufforstungsarbeiten auf einer verfüllten Fläche von rund 1,1 Hektar. Insgesamt 5500 Jungpflanzen, vornehmlich Eichen, aber auch Spitzahorn, Lärchen und Mischbaumarten, wurden von Diplom-Forstwirt Steffen Niehl und seinem Team vom privaten Forstbetrieb Flickinger & Tollkühn aus Hohenfels (Kreis Konstanz) gepflanzt. Bevor mit der Maßnahme begonnen werden konnte, hatte das Karlsruher Planungsbüro „arguplan“ ein Standortgutachten erstellt. Darauf aufbauend und in Übereinstimmung mit dem Forstamt und Revierleiter Ralf Rothweiler wurde der Wiederbewaldungsplan festgeschrieben. Dabei zeigt sich Rothweiler, der seit 1998 für den Kelterner Wald zuständig ist, zufrieden mit der guten Zusammenarbeit.