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28.01.2016

Neue Chance für Werkrealschule in Neuenbürg

Schon im November 2015 hatte das Schulamt empfohlen, die Werkrealschule an der Neuenbürger Schlossbergschule auslaufen zu lassen, weil zum zweiten Mal in Folge die Mindestzahl von 16 Schülern in Klasse fünf nicht erreicht werden konnte. Laut Rektor Lars Weisenbacher ergibt sich durch den Zustrom von Flüchtlingskindern als „Sonderfall“ sowie durch die Schließung der Werkrealschule in Keltern-Dietlingen, wovon man sich einen Schülerwechsel nach Neuenbürg verspricht, aber nun doch die Chance, den Standort in Neuenbürg zu erhalten.

Weisenbacher warb auf der jüngsten Gemeinderatssitzung dafür, den erforderlichen Antrag auf eine „schulorganisatorische Maßnahme“ beim Schulamt zu stellen, was die Bürgervertreter einstimmig beschlossen. Hilfreich bewertete der Rektor in diesem Zusammenhang auch die Kooperation mit der Pestalozzi-Förderschule in Pforzheim. Acht Kinder von dort besuchen derzeit die sechste Klasse an der Schlossbergschule. Wenn der Werkreal-Sektor in Neuenbürg nicht auslaufen würde, könnten aus der Pestalozzi-Schule wieder Schüler für die fünfte Klasse aufgenommen werden, so Weisenbacher. Außerdem verfüge die Schlossbergschule über zwei starke vierte Klassen. Überhaupt seien in der Grundschule Zuwächse zu verzeichnen. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.