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Überreste eines Kanonenschlags auf dem Fensterbrett: So explodierte wohl auch der Böller, der am Sonntag im Inneren der Asylunterkunft gefunden wurde. Foto: Ketterl
Überreste eines Kanonenschlags auf dem Fensterbrett: So explodierte wohl auch der Böller, der am Sonntag im Inneren der Asylunterkunft gefunden wurde. Foto: Ketterl
29.09.2016

Neue Erkenntnisse zur Böller-Attacke auf Asylunterkunft in Königsbach

Königsbach-Stein. Es gibt neue Erkenntnisse im Fall der Böller-Attacke auf die Königsbacher Asylunterkunft: Der Knaller ist nicht ins Gebäude geworfen worden.

Die drei Böller, die in der Nacht zum Sonntag an der Flüchtlingsunterkunft in der Königsbacher Brühlstraße gezündet worden sind, beschäftigen noch immer den Staatsschutz bei der Kriminalpolizei. Die Ermittler sind weiter auf der Suche nach Hinweisen, nach Verantwortlichen und deren Motiven. Das teilte das Polizeipräsidium Karlsruhe gestern auf Anfrage mit.

Ein Umstand stellt sich nach den neuen Erkenntnissen anders dar als bei den ersten Meldungen von Polizei und Asylpaten aus dem Ort: Ein Kanonenschlag, der im Gebäudeinneren gefunden worden war, ist demnach nicht durch das Toilettenfenster geworfen worden. Wie ein anderer Böller, war auch dieser auf dem Fenstersims explodiert, so Polizeisprecher Fritz Bachholz. Nur seien die Fetzen dann ins Innere des Hauses geflogen. Die Flüchtlingsfamilien in der Unterkunft waren von den Kanonenschlägen aufgeschreckt worden. Sie blieben aber unverletzt.

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